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Newcastle vor Bentaleb-Verpflichtung – folgt jetzt der Geldregen?

Nabil Bentaleb
Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images

Der erst im Januar an den Premier-League-Club Newcastle United verliehene Nabil Bentaleb steht wohl vor einem kompletten Wechsel an die Tyne, sprich: einem Kauf durch Newcastle United. Die vereinbarte Kaufoption beläuft sich auf etwas über 10 Millionen Euro. Geld, das der FC Schalke 04 in schwierigen Zeiten gut gebrauchen könnte.

Sicher ist der Kauf durch den englischen Club aber noch nicht. Mehrere Medien berichten allerdings, dass sich ein Kaufgeschäft im Falle des Algeriers immer deutlicher anbahnen soll. Beste Quelle dürfte der in Newcastle beheimatete Evening Chronicle sein, der von starken Hinweisen darauf berichtet, dass die „Magpies“ Nabil Bentaleb komplett verpflichten möchten.

Zwar kam er bislang in der Premier League erst sechsmal zum Einsatz. Diese ist allerdings genauso wie die Bundesliga seit einigen Wochen wegen der Corona-Pandemie unterbrochen. Er selbst jedenfalls äußerte sich schon mehrfach dahingehend, dass er sich bei seinem aktuellen Verein wohlfühle und bleiben wollen würde. Zudem scheint er trotz der relativ geringen Einsatzzahl bei der Vereinsführung einen guten Eindruck hinterlassen zu haben.

Beim FC Schalke 04 war der als nicht einfach geltende Algerier von Trainer David Wagner nicht mehr berücksichtigt worden, weshalb beide Seiten Interesse an einem Leihgeschäft entwickelten. Dieses kam dann bekanntlich auch Ende Januar zustande.

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Steve Bruce glaubt an Bentaleb

Der dortige Trainer Steve Bruce äußerte sich schon mehrfach positiv über den 25-Jährigen, der beim FC Schalke 04 noch bis Sommer 2021 unter Vertrag steht. Nicht nur wegen der Corona-Krise, die eine Finanzkrise nach sich zieht, steht man einem Verkauf seines Spielers auf Schalke sehr positiv gegenüber. Schließlich hatte man ihn zuvor ohnehin schon in die eigene II. Mannschaft verbannt. Weshalb sich Steve Bruce auch noch eine Steigerung des möglichen Neueinkaufs erhofft. Nach so langer Zeit in unteren Gefilden könne man nicht sofort wieder auf seinem besten Niveau spielen, schätzt Bruce die Lage ein.

Einen Stolperstein gibt es bei dem sich anbahnenden Verkauf allerdings noch. Das Gehalt von Nabil Bentaleb ist auf Schalke dem Vernehmen nach recht hoch anzusiedeln, selbst im Vergleich zu den Verhältnissen in der Premier League. Sollte er für die kolportierten 10 Millionen Euro verkauft werden, hätte Schalke übrigens das nächste dicke Minusgeschäft mit seinen Transfers gemacht. Verpflichtet hatte man den Spieler für 22,5 Millionen Euro von Tottenham Hotspur. In der gegenwärtigen Lage wären den Schalker die 10 Millionen Euro Einnahme aber genauso lieb wie, das Gehalt von Bentaleb komplett einsparen zu können.