Bundesliga

Zweitliga-Meister unter sich – Alles Wichtige zum Schalke-Duell gegen Köln

Kenan Karaman
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Zwei Gründungsmitglieder der Bundesliga treffen aufeinander. Am Samstag (24. Oktober, 15:30 Uhr) empfängt der 1. FC Köln die Gäste des FC Schalke 04. Beide Vereine eint, dass sie von ihren Glanzzeiten aktuell weit entfernt sind.


Die Knappen holten 2011 ihren bis heute letzten nationalen Titel, als sie das Finale des DFB-Pokals mit 5:0 gegen den MSV Duisburg gewannen. Anschließend folgte noch zweimal die Meisterschaft in der 2. Bundesliga (2022, 2026).

Die Dürreperiode der Domstädter dauert erheblich länger. Im Lokalderby gegen Fortuna Köln sicherte sich der Effzeh 1983 im Müngersdorfer Stadion mit 1:0 den DFB-Pokal. Wie auch den Schalkern gelang in der Folge nur noch die Meisterschaft in Liga zwei – diese allerdings gleich fünfmal (2000, 2005, 2014, 2019, 2025). Am kommenden Wochenende treffen in Köln damit die Zweitligameister der vergangenen beiden Jahre aufeinander.

Die Gesamtbilanz aller direkten Duelle im Oberhaus sieht die Rheinländer deutlich mit 40:27 Siegen bei 23 Unentschieden und einem Trefferverhältnis von 158:129 deutlich vorn. Häufiger gewann die Geißbockelf gegen keinen anderen Verein. Auch beide Partien in der 2. Bundesliga gingen in der Saison 2024/25 mit 3:1 und 1:0 an die Kölner.

Huntelaar, Meyer und di Santo treffen

Der letzte Ligaerfolg der Königsblauen stammt aus der Saison 2015/16. Klaas-Jan Huntelaar, Max Meyer und Franco di Santo schossen bei einem Gegentor von Leonardo Bittencourt einen 3:1-Auswärtssieg heraus. Es folgten sieben Siege der Domstädter sowie fünf Remis. Ein wenig schadlos hielt sich der Revierklub im DFB-Pokal. Dort setzte sich in den vergangenen zehn Jahren zweimal S04 durch (2017, 2018).

In dieser Saison holte der Effzeh seine Punkte ausschließlich zu Hause. Gegen Hoffenheim (3:2) und Mönchengladbach (2:1) gewannen die Domstädter. Beim Gastspiel von Werder Bremen gelang immerhin ein 1:1. Auswärts dagegen kassierten die Kölner drei Niederlagen.

Dominick Drexler
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Schalkes Defensive zählt mit nur sieben Gegentreffern zu den besten der Liga. Weniger Tore kassierten bislang nur die Abwehrreihen aus München, Dortmund und Freiburg. Das liegt nicht zuletzt am Mann zwischen den Pfosten. Loris Karius glänzt mit einer Abwehrquote von 82 Prozent. Damit weist er den absoluten Spitzenwert unter allen Bundesliga-Torhütern auf, die mindestens zwei Drittel der Spielzeit absolviert haben.

Nach vorne geht bei S04 bisher nur wenig. Kein anderes Bundesliga-Team strahlt so wenig Gefahr aus wie die Elf von Chef-Trainer Miron Muslic, die mit vier Treffern und 57 Torschüssen die Rote Laterne im Ligavergleich innehat.