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Hiobsbotschaften vor Kracher gegen Köln: Schalke in Stürmer-Not

Miron Muslic und Kenan Karaman
Foto: IMAGO

Bittere Nachrichten für den FC Schalke 04 vor dem schweren Auswärtsspiel beim 1. FC Köln am kommenden Samstag (24. Oktober, 15:30 Uhr). Auf der Spieltags-Pressekonferenz am Donnerstag musste S04-Chef-Trainer Miron Muslic personelle Hiobsbotschaften verkünden.


Gleich mehrere Leistungsträger werden den Königsblauen laut Ruhr24 im Kampf um wichtige Punkte fehlen. Besonders hart trifft es Schalke im Angriff. Sowohl Kenan Karaman (32/muskuläre Probleme) als auch Moussa Sylla (26), der unter den Folgen eines Tritts aus dem Freiburg-Spiel leidet, fallen für das Gastspiel in der Domstadt definitiv aus. Zudem wird Dejan Ljubicic (29) weder gegen Köln noch im darauffolgenden DFB-Pokal-Spiel gegen Dresden am 28. Oktober im Kader stehen.

Hoffnung besteht immerhin bei Edin Dzeko (40). Zwar gebe es laut Muslic noch „ein kleines Fragezeichen bei der Wundheilung“. Doch der Coach zeigt sich vorsichtig optimistisch, „dass wir das Rennen gegen die Zeit gewinnen“.

In der Defensive wiegt der Ausfall von Maximilian Wöber (28) schwer, der voraussichtlich bis zum Jahresende fehlen wird. Auch Ron Schallenberg (28) muss aufgrund einer Beinverletzung passen. Angesichts der Personalnot rücken andere Akteure in den Fokus. Hee-chan Hwang (30) sei für Samstag „eine sehr gute Option für uns“, meint Muslic. Auch Bryan Lasme (27) darf sich Chancen ausrechnen. Im Profitraining präsentierte sich Jean-Paul Ndiaye (20) aus der U23. Der Österreicher lobte den Mittelstürmer als „spannenden Jungen“.

Fehleranalyse nach der Mainz-Pleite

Die jüngste 0:1-Niederlage gegen Mainz habe Schalke unter der Woche „mit klarer Kommunikation“ aufgearbeitet, erklärt Muslic. Dass Königsblau die ersten Minuten verschlafe, wollte er so pauschal nicht stehenlassen: „Man kann nicht davon sprechen, dass wir immer die Anfangsphase verpennen. Mainz war ein extremes Spiel, was das betrifft. Das hat sich wie eine Handbremse auf unsere Mannschaft ausgewirkt.“

Miron Muslic
Foto: IMAGO

Gegen die offensivstarken Kölner fordert der Trainer nun eine deutliche Reaktion und will dem Gegner „die Wucht nehmen“. Vor allem Flügelflitzer Said El Mala (20) müsse man aus dem Spiel nehmen. Das Ziel ist klar: Muslic will „im Kollektiv“ die Trendwende schaffen. Mit Blick auf den enttäuschenden Mainz-Auftritt stellt er klar: „Da haben wir das erste Mal seit 16 Monaten nicht so agiert. Das darf uns in Köln nicht passieren.“

Um die nötige Torgefahr gegen die Domstädter zu erzwingen, schließt Muslic auch taktische Anpassungen nicht aus: „Vielleicht brauchen wir eine strukturelle Veränderung, um zu Torchancen zu kommen.“ Fest stehe aber in jedem Fall: „Trotzdem müssen wir die Bälle besser vorbereiten.“