Nicht einmal Kane würde helfen: Schalke-Fans reagieren auf Stürmer-Krise

Schalke 04 hat momentan vor allem Probleme mit dem Toreschießen. Zu Hause haben die Königsblauen bisher noch gar nicht getroffen. Und ein Stürmertor fehlt auch noch. Das ist aber nicht alleine das Problem von Edin Dzeko, finden die Fans.
Denn: Der Stürmer kann auch nicht alleine Dinge kreieren. „An Edin liegt es sicher nicht“, kommentierte ein User unter einem Beitrag der WAZ auf Instagram zum Angreifer der Schalker.
Und diese Meinung setzt sich durch. Schalke hat ein generelles Offensivproblem, nicht eines, das individuell den Stürmer betrifft.
Dzeko wird verteidigt, die Offensive kritisiert
„So wie wir spielen, würde uns nicht mal Harry Kane etwas bringen. Jeder Pass, der wichtig und gefährlich sein könnte, wird in den Gegner gespielt“, schrieb ein anderer User. Die Kritik ist klar: Schalke muss mehr kreieren und benötigt mehr Präzision.

Nach dem Spiel gegen Mainz am Wochenende (0:1) herrschte generell Frust bei den Schalkern. „Wir müssen Edin natürlich einsetzen. Sonst kann er auch nicht viel machen. Das allein an einem Spieler festzumachen, finde ich nicht richtig“, bilanzierte auch Kenan Karaman.
Die klare Aufgabe für Schalke und Trainer Miron Muslic ist es nun, mehr Gefahr zu erzeugen. Sei es durch Konter oder eben durch ruhende Bälle, die noch stärker im Fokus der Bemühungen stehen müssen.
Es ist aber auch ein schmaler Grat. Mehr Offensivpower geht natürlich auch damit einher, das Risiko gewissermaßen ein wenig zu erhöhen. Und ob sich Schalke das, wenn man kompakt sein will, erlauben kann, das wird sich zeigen. Die Königsblauen wollen auf jeden Fall versuchen, ihren Fußball zu verbessern, neue Dinge hinzuzufügen und eine bessere Version der aktuellen Mannschaft zu werden. Nur wenn das gelingt, dann kann es auch mit dem Toreschießen funktionieren. Egal, ob nun ein Dzeko oder ein Kane im Sturm spielt.