Schalke Frauen

S04-Frauen gewinnen gegen Rhade: Youngster trifft nach Einwechslung

Jolina Opladen, Bonny Lammers, Maike Berent, Demi Pagel, Dana Salic, Nathalie Bollmann
Foto: IMAGO

Der FC Schalke 04 hat sich in der Frauen-Regionalliga mit 2:0 gegen den SSV Rhade durchgesetzt. Dabei überzeugten die Königsblauen vor allem in der ersten Halbzeit, ließen jedoch zahlreiche Chancen ungenutzt. Für das Highlight des Nachmittags sorgte Mariella Münster: Die erst 17-Jährige wurde eingewechselt und traf nur zwei Minuten später sehenswert zum Endstand.


Von Beginn an gab Schalke am Berger Feld den Ton an. Gegen tief stehende und körperbetont verteidigende Gäste erspielten sich die Gastgeberinnen zahlreiche Möglichkeiten. Zunächst fehlte allerdings die Präzision im Abschluss. Dana Salic setzte ihren Versuch über das Tor, während Maike Berentzen und Bonny Lammers jeweils am Pfosten scheiterten.

Nach mehreren vergebenen Gelegenheiten fiel in der 27. Minute schließlich die Führung. Schalke kombinierte sich durch das Mittelfeld und brachte Jolina Opladen mit einem Steckpass in eine aussichtsreiche Position. Die Angreiferin blieb vor dem Tor ruhig und schob den Ball aus rund zehn Metern zum 1:0 ein. Bis zur Pause erspielte sich S04 weitere Chancen, verpasste jedoch einen höheren Vorsprung.

17-Jährige braucht nur zwei Minuten

Nach dem Seitenwechsel gerieten die Schalkerinnen zunächst ins Wanken. Rhade nutzte einen Ballgewinn im Mittelfeld für einen schnellen Angriff, doch Torhüterin Josefine Osigus verhinderte im Eins-gegen-eins den Ausgleich.

Schalkes Trainer Stefan Colmsee reagierte in der 57. Minute mit einem Wechsel und brachte Mariella Münster für Sarah Radke. Die Entscheidung sollte sich unmittelbar auszahlen: Nur zwei Minuten nach ihrer Einwechslung erhöhte die 17-Jährige auf 2:0.

Nach einem flachen Zuspiel von der rechten Seite erkannte Münster die Position der gegnerischen Torhüterin und hob den Ball aus etwa 17 Metern sehenswert über die Schlussfrau hinweg ins Netz.

Osigus sichert den Heimsieg

Doch auch mit dem zweiten Tor war die Begegnung noch nicht entschieden. Rhade verstärkte in der Schlussphase seine Bemühungen und kam vor allem nach Standardsituationen zu gefährlichen Aktionen. Immer wieder musste Torhüterin Josefine Osigus eingreifen.

Stefan Colmsee
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Colmsee war nach dem Spiel deshalb nicht mit allen Aspekten zufrieden. „Wir haben einen sehr guten ersten Durchgang gespielt, uns im letzten Drittel aber nicht immer konsequent genug gezeigt. Ich hatte gefordert, dass wir häufiger den Abschluss suchen“, erklärte der 43-Jährige.

Insbesondere mit der Schlussphase war der Trainer unzufrieden, stellte jedoch klar, dass am Ende der Sieg zählt: „Wir haben weitergekämpft, hätten die Partie aber souveräner zu Ende spielen können. Entscheidend ist, dass wir unser Ziel erreicht und die drei Punkte mitgenommen haben.“