„Lust, uns zu entwickeln“: Schalke-Coach Muslic blickt nach vorn

Der FC Schalke 04 hat einen soliden Start in die neue Saison hingelegt und will jetzt zuhause gegen Mainz 05 nachlegen. Die 05er kommen mit Sorgen in der Defensive, weil zuletzt vieles nicht funktioniert hat.
Respekt vor den Mainzern ist auf jeden Fall vorhanden. „Seitdem mein Trainerkollege Urs Fischer die Mainzer vor zehn Monaten übernommen hat, agiert die Mannschaft aus einer starken Grundstruktur heraus in einem 5-3-2-System mit einem Duo im Angriff, das sich blind versteht“, sagte Schalkes Coach Miron Muslic im Vorfeld des Spiels über den Gegner.
Die Königsblauen wollen stark gegen den Ball arbeiten und vor allem die beiden Stürmer, Sheraldo Becker und Philipp Tietz, gut kontrollieren. Leicht wird das aber nicht.
Schalke will sich entwickeln
Die ersten Wochen in der neuen Saison waren sehr lehrreich für Schalke. Balance, Aggressivität und Akzente von der Bank: In all diesen Bereichen wurde dazugelernt. Das Spiel gegen Freiburg, das man trotz Überzahl mit 1:2 verlor, gehörte auch dazu.
Das Resultat habe laut Muslic daher geschmerzt, „weil wir viele Dinge gut gemacht haben. Wir sind konkurrenzfähig und schwer zu bespielen. Das haben wir auch in den anderen Spielen gezeigt.“

Klar ist aber auch, dass der Blick jetzt nach vorne gerichtet wird und nicht mehr auf die vergangenen Aufgaben. „Unser Blick geht immer nach vorn. Wir haben die Lust, uns zu entwickeln und zu steigern. Deshalb freuen wir uns auf die anstehende Aufgabe gegen Mainz“, erklärte der Trainer weiter.
Diese Aufgabe muss er ohne Moussa Sylla bestreiten, sonst sieht es personell sehr ordentlich aus bei den Schalkern. Muslic hat also die Qual der Wahl. Mehr Wucht oder mehr Balance? Mehr Edin Dzeko wagen oder den Bosnien als Edeljoker nutzen? All das sind Fragen, sie sich vor dem Spiel gegen die Mainzer noch stellen.