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Schalke-Boss Hefer: Wie Königsblau die eigene Ausrichtung optimieren will

Axel Hefer
Foto: IMAGO

Schalke 04 hat nach dem Aufstieg in die Bundesliga schon das ein oder andere Element in der eigenen Arbeit optimiert. Für die Königsblauen geht es darum, jetzt weitere Schritte in Angriff zu nehmen. 


Die Schalker sind in jedem Fall gut gerüstet, was die kommenden Aufgaben angeht. Sportlich, weil man fünf Punkte auf dem Konto hat und sich nach dem ersten Spieltag hervorragend an die Liga angepasst hat.

Und finanziell, weil das Merchandising neue Rekordzahlen mit sich bringt. Und man es schafft, die eigenen Prognosen hier zu übertreffen. Schalke ist gesünder als vermutet, hat aber natürlich noch viel Arbeit vor sich.

Das weiß auch Axel Hefer, der Vorsitzende des Aufsichtsrates. Er gab in einem Gespräch mit der Sport BILD einen Einblick in die Planungen für die Zukunft.

Schalke-Boss Hefer: „Funktioniert auf Dauer nicht“

Grundsätzlich äußerte Hefer Kritik an den strengen Finanzvorschriften der Liga. Nicht, dass es sie gibt, sondern die Ausprägung stört ihn: „Das Interesse einer Liga sollte darin bestehen, unfairen Wettbewerb zu vermeiden. Die Eigenkapital-Regel erreicht meiner Meinung nach das Gegenteil.“

Und weiter: „2027 müssen wir in der Bundesliga fast zehn Millionen Euro Gewinn machen, um die Regel zu erfüllen. Aber das Geld, das wir durch unsere Präsenz in die Liga hereinbringen, kriegen wir aufgrund der Fünfjahreswertung im besten Fall erst nach einigen Jahren komplett.“

Axel Hefer
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Für die Zukunft gibt es auch schon Pläne. „Wir müssen unseren Kern wahren, unsere Wurzeln achten und gleichzeitig neue Wege gehen. Wir mussten im sportlichen Bereich auch Überzeugungsarbeit leisten, dass Daten nicht des Teufels sind, sondern helfen, strukturierter zu arbeiten. Über viele Jahre wurde aus dem Bauch heraus entschieden, das funktioniert aber auf Dauer nicht.“

Deswegen ist klar, was in der sportlichen Ausrichtung nun geplant wird: „Dass wir die klaren Prinzipien, die wir in der Profimannschaft haben, auf den Nachwuchs übertragen. Wir sehen, wie gut unsere Philosophie in der Bundesliga funktioniert. Das auch in der Jugend zu etablieren, halte ich für einen großen Hebel“, so Hefer.