Anerkennung für Schalke-Arbeit: Rühl-Hamers entscheidet wieder über Bundesliga-Lizenzen

Einstimmiges Votum für Christina Rühl-Hamers: Die Schalker Finanzvorständin wurde am Montag (17. August) von der Teilversammlung der Bundesligaklubs in den Lizenzierungsausschuss des Bundesliga e.V. gewählt. Für die 50-Jährige ist es eine Rückkehr, nachdem sie dort bereits zwischen 2022 und 2025 aktiv war.
Der personelle Wechsel war notwendig geworden, weil Gerrit Floruß vom 1. FC Heidenheim aufgrund des Abstiegs seinen Platz als Bundesliga-Vertreter verlor. Rühl-Hamers, seit 2020 auf Schalke für die Finanzen zuständig, blickt in einer Vereinsmitteilung motiviert auf ihre erneute Berufung. „Ich werde mich auch in dieser Legislaturperiode wieder voller Engagement und im Sinne des deutschen Fußballs in dieses wichtige Gremium des Bundesliga e.V. einbringen“, erklärt die S04-Vorständin und ergänzt: „Ich freue mich auf die Aufgabe und danke den Vereinen für das Vertrauen.“
Der Lizenzierungsausschuss des Bundesliga e.V. besitzt das letzte Wort bei allen verbandsinternen Entscheidungen im laufenden Lizenzierungsverfahren. Auf Basis des Ligastatuts und der Lizenzierungsordnung bewertet das Gremium die Anträge der Profiklubs. Das Verfahren endet offiziell, sobald das Präsidium die Lizenzen an die Vereine und Kapitalgesellschaften vergibt.
Bestätigung für Rühl-Hamers
Die Wahl der Ausschussmitglieder erfolgt regulär alle vier Jahre auf der Generalversammlung des Bundesliga e.V. Während die gesamte Mitgliederversammlung über den Vorsitz und die Stellvertretung bestimmt, wählen die Teilversammlungen der Bundesliga und der 2. Bundesliga separat jeweils zwei eigene Vertreter in das Gremium.

Im September 2025 bestimmten die 36 Klubs der Bundesliga und 2. Bundesliga auf der Generalversammlung des DFL Deutsche Fußball Liga e.V. in Berlin Jan-Christian Dreesen (58/Bayern München) an die Spitze des DFL-Lizenzierungsausschusses. Als sein Stellvertreter fungiert Thomas Treß (60) von Borussia Dortmund. Das Fußball-Oberhaus vertritt in dem Gremium neben Rühl-Hamers Julien Zamberk (38/Eintracht Frankfurt).
Die erneute Berufung unterstreicht die Wertschätzung für die Arbeit von Rühl-Hamers auf Schalke. Als Ausschussmitglied gestaltet sie künftig wieder die zentralen Lizenzierungsentscheidungen für die Bundesliga und 2. Bundesliga mit, wobei ihr die Erfahrung aus ihrer Schalker Vorstandstätigkeit zugutekommen dürfte.