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Tattoo von Miron Muslic: Bekannter Schalke-Fan hält Versprechen

Schalke-Tattoo
Foto: IMAGO

Ein Schalke-Fan hatte versprochen, sich den Namen von Muslic tätowieren zu lassen, falls Schalke aufsteigt. Jetzt hat er Wort gehalten.


Versprechen sind Versprechen, auch wenn sie im Internet gemacht werden. Vor rund 37 Wochen schrieb Instagram-User MarcLhk unter einem Beitrag: „Sollten wir echt aufsteigen diese Saison, lass ich mir Mirons Namen tätowieren.“ Der Kommentar bekam 1.204 Likes, Schalke stieg auf und Marc hielt Wort. Nun trägt er den Namen des Aufstiegstrainers auf der Haut, und Sky Sport griff die Geschichte auf X auf mit den Worten: „Im Leben eines Schalkers! Ein Mann ein Wort!“

MarcLhk ist in der Schalke-Community kein Unbekannter. Auf TikTok hat er über 30.000 Follower und knapp vier Millionen Likes gesammelt, vor allem durch sein Format, in dem er so lange „Sach ma Schaaaaalke“ rief, bis Schalke aufgestiegen ist. Diesen Ruf ließ er unter anderem auch mitten im BVB-Fanshop erschallen, was den Videos zusätzliche Reichweite einbrachte und die Schalke-Fanszene begeisterte.

Nun ist das Versprechen eingelöst, der Name Miron Muslic auf dem Arm verewigt und die Geschichte viral gegangen.

Der Mann hinter dem Tattoo: Warum Muslic so besonders ist

Dass ein Fan seinem Trainer ein Tattoo widmet, ist außergewöhnlich. Dass es ausgerechnet Muslic trifft, überrascht jedoch kaum, wenn man die vergangene Saison Revue passieren lässt. Mit 70 Punkten führte er Schalke souverän zur Zweitliga-Meisterschaft und schrieb damit eine Geschichte, die vor seinem Amtsantritt kaum jemand für möglich gehalten hatte.

Miron Muslic
Foto: IMAGO

Die Skepsis war groß, als er im Sommer vorgestellt wurde. „99 Prozent der Schalke-Fans haben gedacht, der ist doof, den kenn ich nicht, den wollen wir nicht, das ist der Nächste, der scheitert“, sagte Muslic selbst im Interview mit der Tiroler Tageszeitung.

Doch anstatt sich von der Kritik beirren zu lassen, arbeitete er ruhig und fokussiert an seinem Plan. Schalke hatte in den beiden Spielzeiten zuvor über 120 Gegentore kassiert, die Verbindung zwischen Mannschaft und Fans war beschädigt. Muslic baute beides wieder auf, mit einer klaren Idee und täglicher Überzeugungsarbeit. „Niemand hat am Anfang an uns geglaubt, aber wir haben von Tag eins an unseren Weg unbeirrt durchgezogen“, erklärte er.

Für den 43Jährigen war der Bundesliga-Aufstieg dabei die Erfüllung eines persönlichen Traums. „Ich wollte immer in die deutsche Bundesliga“, sagte er. Dass ein Schalke-Fan diesen Weg nun mit einem Tattoo auf der Haut ehrt, ist die vielleicht persönlichste Hommage an eine außergewöhnliche Saison.