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Neuer Vertrag für Edin Dzeko? Schalke-Legenden warnen

Edin Dzeko
Foto: IMAGO

Der FC Schalke steht vor einer wichtigen Entscheidung über die Zukunft von Edin Dzeko. Zwei Vereinslegenden sehen eine Vertragsverlängerung nur unter klaren sportlichen Voraussetzungen als sinnvoll an.


Die Zukunft von Edin Dzeko beim FC Schalke 04 ist weiterhin ungeklärt. Der Vertrag des bosnischen Angreifers läuft zum 30. Juni aus, eine Entscheidung über eine mögliche Verlängerung steht noch aus. Während Dzeko derzeit mit Bosnien-Herzegowina bei der Weltmeisterschaft für Furore sorgt, sehen zwei Schalker Vereinsikonen einen Verbleib nur unter bestimmten Voraussetzungen als sinnvoll an.

Klaus Fischer glaubt, dass der 40-Jährige trotz seines Alters weiterhin ein wertvoller Spieler sein kann – allerdings müsse die Mannschaft entsprechend auf seine Qualitäten ausgerichtet werden. „Natürlich ist Dzeko 40 Jahre alt. Aber er weiß, wo das Tor steht, und ist ein guter Fußballer, das wissen wir. Natürlich wird es schwierig, wenn wir auf Konter spielen wollen, weil er nicht mehr der Schnellste ist. Wir müssen so spielen, dass wir in Strafraumnähe kommen und ihn von links und rechts bedienen. Das ist eine Frage, die der Trainer beantworten muss“, erklärte Schalkes Rekordtorschütze im WAZ-Talk 19:04 – Inside Schalke.

Zukunft von Schalke-Star Dzeko bleibt offen

Fischer verwies dabei auch auf seine eigene Karriere und machte deutlich, wie wichtig starke Flügelspieler für einen klassischen Mittelstürmer seien. „Ich hatte tolle Außenstürmer, erst Stan Libuda und Erwin Kremers, später Rüdiger Abramczik. Da brauchtest du als Mittelstürmer nur den Kopf hinhalten“, erinnerte sich der 76-Jährige.

Edin Dzeko
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Auch Klaus „Tanne“ Fichtel sieht in Dzekos Erfahrung einen Pluspunkt, betont jedoch, dass dessen Spielweise klare Anforderungen an die Mannschaft stellt. Der ehemalige Abwehrspieler, der mit über 43 Jahren noch Bundesliga spielte, erklärte zunächst: „Als Abwehrspieler ist es etwas einfacher. Da kann man mit Routine spielen, muss ein bisschen Instinkt haben.“

Für einen Angreifer sei die Situation dagegen schwieriger. „Wenn ich Stürmer bin und nicht mehr so schnell, dann müssen Flanken kommen. Wenn wir Dzeko behalten wollen, wird das wichtig sein“, sagte Fichtel. Vor einer Entscheidung richtet sich der Fokus des Stürmers jedoch auf die Weltmeisterschaft. Mit Bosnien-Herzegowina erreichte Dzeko erstmals in der Verbandsgeschichte die K.o.-Runde einer WM. Nach dem erstmaligen Turnierauftritt 2014, als bereits in der Gruppenphase Schluss war, wartet nun im Sechzehntelfinale Gastgeber USA.