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WM 2026: Wieso der deutsche 7:1-Sieg an Julian Draxler erinnert

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Mit 7:1 siegte Deutschland gestern bei der WM 2026 über Außenseiter Curacao und stellte damit einen WM-Rekord auf. Gleichzeitig erinnerte die Entstehung eines der sieben deutschen Tore in seiner Entstehung an den einstigen Schalker Julian Draxler. Aus welchem Grund, das erfährt man im folgenden Text.


Nach dieser 113. Partie bei einer WM-Endrunde kommt Deutschland nun auf insgesamt 239 erzielte Tore – eines mehr als Brasilien, das sogar zwei Spiele mehr absolvierte. Neuer Rekord also, den sich die DFB-Auswahl vom fünffachen Weltmeister schnappte. Die Führung in dieser Rubrik kann sich in den nächsten Wochen allerdings noch mehrfach ändern.

Wieso man aber darauf hoffen kann, dass die DFB-Elf weitere Tore nachlegen wird, zeigte sich u. a. in jener Szene, als Nico Schlotterbeck einen Eckball von Nathaniel Brown zum 2:1 einköpfte. Dieses war der erste Treffer Deutschlands bei einer Welt- oder Europameisterschaft nach einem Eckball seit 2016.

Letzter Torschütze nach einem solchen Eckball war bis dahin Julian Draxler, der beim Turnier in Frankreich zum 3:0-Endstand gegen Slowenien traf, wie der kicker anmerkt.. Dieses Duell fand im Achtelfinale der EM statt. Damals hatte Mats Hummels den Ball hereingebracht, Draxler vollendete per Rechtsschuss ins Tor der Slowenen.

Nico Schlotterbeck, Nationalmannschaft, Deutschland, Curacao, WM 2026
Photo by Alexander Hassenstein/Getty Images

Erstes DFB-Tor nach Ecke seit Draxler 2016

Seitdem herrschte Ebbe bezüglich Toren nach Eckbällen, wenn die deutsche Mannschaft eines der beiden großen Turniere spielte, welche sich im Zweijahresrhythmus abwechseln.

Zum Zeitpunkt des Turniers war Julian Draxler zwar kein Spieler des FC Schalke 04 mehr. 2015 hatte er den Revierclub in Richtung VfL Wolfsburg verlassen. Aufgrund seiner Jugend im Schalke-nahen Gladbeck sowie seiner langen Zeit in der Knappenschmiede – von 2001 bis 2011 wurde Julian Draxler dort ausgebildet – gilt er vielen Fans aber auch jetzt noch als Schalker. Welcher möglicherweise sogar eines Tages zum S04 zurückkehren könnte, wie Draxler selbst hier zumindest nicht ausschließt.

Ob der deutschen Mannschaft weitere Tore nach Ecken gelingen werden, gibt es wieder ab Samstag zu beobachten, wenn der Gegner ab 22 Uhr deutscher Zeit Elfenbeinküste heißt.