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Dzekos Schalke-Vorgänger mit der Nummer 10: Große Namen und große Flops

Schalke Dzeko-Trikot
Foto: IMAGO

Edin Dzeko ist zurück auf Schalke! Der Flock des Bosnien-Stürmers dürfte weiterhin der begehrteste aller S04-Akteure sein.


Auch in der Bundesliga wird der 40-Jährige die prestigeträchtige Nummer 10 auf dem Rücken tragen. Schon in Liga zwei war das Trikot mit Dzekos Namen und der 10 der Renner unter den Schalke-Fans. Doch wer durfte die ikonische Zahl vor dem Nationalspieler tragen? Wirft man einen Blick in die Geschichtsbücher, stößt man auf etliche Schalker Legenden, die mit der Spielmacher-Nummer auf dem Rücken in die Glückauf-Kampfbahn, das Parkstadion oder die Veltins-Arena einliefen.

Manfred Kreuz durfte seinerzeit mit der 10 auflaufen und am Ende der Saison 1957/1958 die bis heute letzte Meisterschaft der Knappen feiern. Mit Herbert Lütkebohmert, Helmut Kremers und Hannes Bongartz tauchte die 10 auch in den 1970er-Jahren auf dem Rücken von Spielern auf, die einen festen Platz in der Geschichte des Vereins einnehmen.

Thon trägt die Schalke-10 am längsten, Karimi nur zweimal

Am längsten trug Olaf Thon die Nummer 10. In jungen Jahren lief das Top-Talent mit der Zahl in der Saison 1983/1984 erstmals auf und schoss auf dem Weg zum Wiederaufstieg in die Bundesliga 14 Tore. 1994 kehrte Thon aus München zurück und ein Jahr später führte der DFB feste Rückennummern in der Bundesliga ein. Bis dahin wurde die Startelf in der Regel von 1 bis 11 durchnummeriert.

Thon schnappte sich fortan „seine“ 10 und gab sie bis zu seinem Karriereende 2002 nicht mehr her. Das schwere Erbe trat Gustavo Varela an, der Uruguayer wechselte im späteren Verlauf seiner Schalke-Karriere noch zur 19 und schließlich zur Nummer 7. Ab 2004 erhielt die Nummer für Edeltechniker erstmals brasilianischen Flair. Lincoln verzückte die S04-Fans bis zu seinem Abschied 2007 und ist noch heute eine Kultfigur in Gelsenkirchen.

Auf den klassischen Zehner folgte der damals ganz junge Ivan Rakitic, der nach seinem Abschied vom Berger Feld eine große Karriere bei Sevilla und Barca hinlegen sollte. Der alternde Ali Karimi, während Felix Magaths Kaufrausch zurück in die Bundesliga geholt, trug die 10 im Jahr 2011 nur in zwei Pflichtspielen. Bessere Erinnerungen haben die Schalker dagegen an seine Nachfolger Lewis Holtby und Eigengewächs Julian Draxler.

Lewis Holtby
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Nach zwei Enttäuschungen: Dzeko bringt der 10 den Glanz zurück

2015 schloss sich Draxler dem VfL Wolfsburg an und die Nummer 10 blieb vakant. 2016 schnappte sich Nabil Bentaleb das begehrte Trikot und zeigte in seiner Zeit auf Schalke Licht und Schatten. Rodrigo Zalazar schoss S04 mit seinem Traumtor gegen den FC St. Pauli 2022 wieder in die Bundesliga, konnte den direkten Wiederabstieg aber nicht verhindern und wechselte nach Braga.

Zurück in Liga zwei floppten erst Lino Tempelmann und daraufhin auch Pape Meissa Ba komplett, ehe Dzeko der historischen Nummer ihren Glanz zurückgab. Jetzt will der Bosnier seine Geschichte auf Schalke in der Bundesliga weiterschreiben. 2009 wurde er als Stürmer des VfL Wolfsburg Deutscher Meister. „Sein“ damaliger Zehner Zvjezdan Misimovic wäre ein Jahr später übrigens beinahe auf Schalke gelandet.