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Nach dem Aufstieg: Quartett um Zalazar ohne Zukunft auf Schalke

Frank Baumann
Foto: IMAGO

Nach dem Aufstieg in die Bundesliga treibt der FC Schalke 04 seine Kaderplanung voran. Für vier Leih-Rückkehrer um Mauro Zalazar scheint bei den Königsblauen jedoch keine Zukunft mehr zu bestehen.


Der FC Schalke 04 arbeitet nach der erfolgreichen Rückkehr in die Bundesliga am Feinschliff seines Kaders. Während einige Personalien bereits geklärt sind, zeichnet sich bei mehreren Spielern ein Abschied ab. Besonders vier Profis, die zuletzt auf Leihbasis für andere Vereine aktiv waren, haben offenbar keine Aussicht auf eine Rolle unter Trainer Miron Muslic.

Nach Informationen des kicker werden Mauro Zalazar, Ilyes Hamache, Martin Wasinski und Steve Noode bei den Planungen für die Saison 2026/27 nicht berücksichtigt. Die Verantwortlichen wollen den Kader gezielt auf die Anforderungen der Bundesliga ausrichten und sehen das Quartett aktuell nicht als Teil dieser Überlegungen.

Sportvorstand Frank Baumann hatte zuletzt bereits angedeutet, dass Schalke zunächst an einer Verkleinerung des Aufgebots arbeiten werde. Entsprechend dürfte der Fokus in den kommenden Wochen eher auf möglichen Abgängen als auf weiteren Neuverpflichtungen liegen. Die vier Rückkehrer sammelten in der vergangenen Saison zwar Spielpraxis, konnten ihre Situation auf Schalke dadurch jedoch offenbar nicht entscheidend verbessern.

Schalke 04 sucht Lösungen für seine Leihspieler

Hamache absolvierte für den französischen Zweitligisten Amiens SC 28 Ligaspiele und erzielte drei Tore. Zalazar stand nach seiner Leihe bei der U23 des portugiesischen Klubs SC Braga unter Vertrag. Wasinski gehörte beim belgischen Zweitligisten RFC Lüttich regelmäßig zum Aufgebot und verpasste mit seinem Team den Aufstieg erst in den Play-offs. Noode wiederum spielte für Titus Petingen in Luxemburg, musste mit dem Verein am Ende allerdings den Abstieg hinnehmen.

Ilyes Hamache
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Vor allem Hamache wurde in der Vergangenheit immer wieder ein interessantes Entwicklungspotenzial nachgesagt. Dennoch scheint auch für den Franzosen der Weg in den Bundesliga-Kader derzeit versperrt zu sein. Da alle vier Spieler noch längerfristige Verträge besitzen, sind sowohl weitere Leihgeschäfte als auch feste Transfers denkbare Optionen.

Für Schalke steht damit die nächste Aufgabe im Rahmen der Kaderplanung an. Neben gezielten Verstärkungen müssen auch Lösungen für Spieler gefunden werden, die nach dem Aufstieg keine Perspektive mehr im Verein besitzen.