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Schalke-Duo abgehängt? Muslic sendet klare Botschaft

Miron Muslic
Foto: IMAGO

Der FC Schalke hat im Konkurrenzkampf erste deutliche Signale gesetzt. Trainer Miron Muslic machte nach dem Testspiel gegen Erzgebirge Aue unmissverständlich klar, dass zwei Profis aktuell ins Hintertreffen geraten sind.


Nach dem 4:2-Sieg im Testspiel bei Erzgebirge Aue und dem anschließenden Start ins Trainingslager hat Schalke-Trainer Miron Muslic erste personelle Signale für den weiteren Verlauf der Vorbereitung gesetzt. Besonders für Finn Porath und Zaid Tchibara dürfte die aktuelle Situation ein Warnzeichen sein.

Beide Spieler kamen in Aue lediglich in den Schlussminuten zum Einsatz. Obwohl Muslic – wie schon im ersten Testspiel gegen Gütersloh – zur Halbzeit nahezu komplett durchwechselte, mussten Porath und Tchibara bis kurz vor Schluss auf ihre Chance warten. Dass dies kein Zufall war, machte der Schalke-Coach anschließend gegenüber der WAZ unmissverständlich klar.

„Selbstverständlich hat das etwas zu bedeuten. Nicht nur für die beiden Jungs, sondern für alle.“ Mit dieser Aussage verdeutlichte Muslic, dass die Einsatzzeiten in der Vorbereitung durchaus Rückschlüsse auf den aktuellen Stand im internen Konkurrenzkampf zulassen. Für den Schalke-Trainer ist genau dieser Wettbewerb innerhalb des Kaders entscheidend. „Das ist der Konkurrenzkampf. Wir sind Bundesligist. Wir müssen die Lücke zwischen der Startelf und den Jungs, die danach kommen, schließen. Wir brauchen den Konkurrenzkampf.“

Schalke-Trainer Muslic sendet Signal an Porath und Tchibara

Zusätzlichen Druck werde es laut Muslic ohnehin noch geben, sobald die derzeit fehlenden Dejan Ljubicic, Nikola Katic und Mika Wallentowitz wieder einsatzbereit sind. Vor allem für Finn Porath könnte die Entwicklung problematisch werden. Der 29-Jährige galt bereits vor Beginn der Vorbereitung als möglicher Wechselkandidat. Die aktuelle Rollenverteilung scheint diese Einschätzung nun weiter zu bestätigen.

Finn Porath
Foto: IMAGO

Bei Zaid Tchibara fällt die Bewertung dagegen etwas anders aus. Der 20-Jährige steht nach seinem Kreuzbandriss und einer nahezu komplett verpassten Vorsaison erst am Anfang seines Weges zurück. Mit bislang lediglich drei Profi-Einsätzen bringt der Offensivspieler noch deutlich weniger Erfahrung mit als viele seiner Konkurrenten.

Muslic nutzte somit die Gelegenheit, öffentlich ein klares Signal an den gesamten Kader zu senden. Wer sich einen Platz in der Startelf erarbeiten will, muss sich im Training und in den Testspielen gegen die Konkurrenz behaupten. Für Porath und Tchibara bedeutet das aktuell: Sie haben im internen Rennen zunächst das Nachsehen.