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Essen? Duisburg? Düsseldorf? Schalke drohen brisante Pokal-Duelle

Kenan Karaman
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Nach der Bundesliga-Saison richtet sich der Blick des FC Schalke 04 auf den DFB-Pokal. Bei der Auslosung am 6. Juni könnten den Königsblauen brisante NRW-Duelle bevorstehen.


Für den FC Schalke 04 rückt der erste Pflichtspiel-Termin der neuen Saison näher. Am 6. Juni wird im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund die erste Runde des DFB-Pokals ausgelost. Fest steht bereits: Die Königsblauen müssen zum Auftakt auswärts ran – und es könnte direkt zu einem brisanten NRW-Duell kommen.

Möglicher Gegner ist unter anderem Rot-Weiss Essen. Eine Partie gegen den Traditionsklub würde wegen der angespannten Fan-Rivalität für besonders viel Aufmerksamkeit sorgen. Doch auch andere namhafte Vereine aus Nordrhein-Westfalen könnten auf Schalke warten. Neben RWE befinden sich ebenso der MSV Duisburg, Fortuna Düsseldorf und Preußen Münster im Amateur-Topf.

Der FC Schalke 04 selbst gehört als Bundesligist zum Profi-Topf. Dort landen traditionell alle Erstligisten sowie die Zweitligisten bis Tabellenplatz 14. Die Mannschaften aus dem Amateur-Topf genießen in der ersten Runde automatisch Heimrecht. Neben den NRW-Vertretern sind auch einige Außenseiter mögliche Gegner der Königsblauen. So könnte das Team von Trainer Miron Muslic unter anderem auf den VfB Krieschow, den SC St. Tönis oder weitere Landespokalsieger treffen. Auch lange Auswärtsreisen nach Rostock, Cottbus oder Aue wären denkbar.

Der DFB-Pokal beginnt für Schalke vom 21. bis 24. August. Die Erinnerungen an die vergangenen Jahre fallen allerdings wenig positiv aus. In den letzten fünf Spielzeiten schied S04 jeweils spätestens in der zweiten Runde aus – unter anderem gegen den FC Augsburg, den FC St. Pauli oder Darmstadt 98.

Alle möglichen Schalke-Gegner im Überblick:

2. Bundesliga, Platz 14 bis 18: Eintracht Braunschweig, SpVgg Greuther Fürth, Fortuna Düsseldorf, Preußen Münster.

3. Liga, Platz 1 bis 4: VfL Osnabrück, Energie Cottbus, Rot-Weiss Essen, MSV Duisburg.

Timo Becker
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Qualifiziert über den Landespokal: Waldhof Mannheim (Baden), 1860 München (Bayern), SV Wehen Wiesbaden (Hessen), Hansa Rostock (Mecklenburg-Vorpommern), Viktoria Köln (Mittelrhein), 1. FC Saarbrücken (Saarland), SC Verl (Westfalen), SG Sonnenhof Großaspach (Württemberg), SSV Jeddeloh (Niedersachsen), Würzburger Kickers (Bayern), VSG Altglienicke (Berlin), Eintracht Trier (Rheinland), Erzgebirge Aue (Sachsen), Hallescher FC (Sachsen-Anhalt), Phönix Lübeck (Schleswig-Holstein), Carl Zeiss Jena (Thüringen), VfB Krieschow (Brandenburg), SV Hemelingen (Bremen), Eimsbütteler Ballspiel-Club (Hamburg), SC St. Tönis (Niederrhein), Lüneburger SK (Niedersachsen), Bahlinger SC (Südbaden), TSV Schott Mainz (Südwest).

Welcher Klub als zweiter Vertreter aus Westfalen ins Teilnehmerfeld einzieht, entscheidet sich noch über die Oberliga Westfalen.