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Was macht eigentlich Max Meyer? Ex-Schalker am Karriere-Tiefpunkt

Max Meyer
Foto: IMAGO

Der FC Schalke brachte Max Meyer einst als großes Talent hervor. Heute steht der frühere Nationalspieler erneut ohne Verein da und sucht nach einem neuen Karriere-Kapitel.


Vor einigen Jahren galt Max Meyer als eines der vielversprechendsten Talente des deutschen Fußballs. Beim FC Schalke 04 schaffte der Mittelfeldspieler früh den Durchbruch, spielte für die deutsche Nationalmannschaft und führte die DFB-Auswahl bei den Olympischen Spielen 2016 als Kapitän zur Silbermedaille. Heute hat sich das Bild komplett gewandelt: Der 30-Jährige ist seit dem 1. Juli erneut vereinslos.

Nach zwei Spielzeiten bei APOEL Nikosia wurde Meyers auslaufender Vertrag nicht verlängert. Die Station auf Zypern brachte nicht den erhofften Neustart. Immer wieder machten ihm Verletzungen zu schaffen, zudem blieb der frühere Nationalspieler sportlich hinter den Erwartungen zurück. Lediglich sieben Torbeteiligungen in zwei Jahren sprechen eine deutliche Sprache.

Dabei verlief der Beginn seiner Karriere nahezu perfekt. Nach seinem Wechsel in die Schalker Knappenschmiede machte Meyer schnell auf sich aufmerksam. 2012 wurde er bei der U17-Europameisterschaft Torschützenkönig und zum besten Spieler des Turniers gewählt. Kurz darauf folgte das Bundesligadebüt, ehe ihn Bundestrainer Joachim Löw 2014 erstmals in die A-Nationalmannschaft berief.

Nach Schalke-Abgang: Max Meyers schwierige Karriere

Ein entscheidender Wendepunkt seiner Karriere war das Jahr 2018. Im Zuge der Vertragsverhandlungen mit dem FC Schalke 04 sorgte sein damaliger Berater Roger Wittmann für Schlagzeilen, als er Meyer öffentlich als „Weltklasse“ bezeichnete. Der Mittelfeldspieler selbst distanzierte sich Jahre später von diesen Aussagen. Im Gespräch mit dem YouTuber Gamerbrother erklärte er 2023: „Ich hab das nie selber über mich behauptet. Ich habe nie gesagt: ‚Ich wechsle zu Barcelona oder Bayern München.‘“ Rückblickend sagte er außerdem: „Vielleicht war das der Fehler. Vielleicht hätte ich mich mal äußern sollen.“

Max Meyer
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Nach dem Abschied aus Gelsenkirchen fand Meyer bei keinem Klub dauerhaft zu alter Stärke zurück. Es folgten Engagements bei Crystal Palace, dem 1. FC Köln, Fenerbahce, dem FC Midtjylland, dem FC Luzern und schließlich APOEL Nikosia. Lediglich in der Schweiz deutete sich zwischenzeitlich eine sportliche Stabilisierung an, ehe auch dort nach zwei Jahren Schluss war.

Sogar eine Rückkehr zum FC Schalke wurde 2025 kurzzeitig diskutiert, letztlich kam es aber zu keiner Einigung. Nun wartet Meyer erneut auf einen neuen Arbeitgeber. Ob der frühere Hoffnungsträger seine Karriere noch einmal in erfolgreichere Bahnen lenken kann, bleibt abzuwarten.