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Kann Schalke Ndiaye halten? Baumann lässt Fans hoffen

Moussa Ndiaye
Foto: IMAGO

Der FC Schalke hofft weiter auf einen Verbleib von Moussa Ndiaye. Sportvorstand Frank Baumann macht den Fans nun neue Hoffnung auf einen Transfer des Senegalesen.


Die Zukunft von Moussa Ndiaye beim FC Schalke 04 ist noch nicht entschieden – die Chancen auf einen Verbleib des Senegalesen scheinen jedoch zu steigen. Nach seiner halbjährigen Leihe vom belgischen Erstligisten RSC Anderlecht arbeiten die Königsblauen offenbar an einer dauerhaften Lösung für den Linksverteidiger.

Sportvorstand Frank Baumann machte nun deutlich, dass beide Seiten an einer weiteren Zusammenarbeit interessiert sind. „Bei Moussa Ndiaye und Kevin Müller ist klar, dass die Spieler gerne bleiben wollen – wir können uns einen Verbleib sehr, sehr gut vorstellen“, erklärte Baumann im Gespräch mit der WAZ.

Vertraglich ist die Lage allerdings kompliziert. Da Schalke keine Kaufoption für Ndiaye vereinbart hatte, kehrt der 23-Jährige zunächst nach Anderlecht zurück, wo er noch bis 2028 unter Vertrag steht. Auch bei Ersatztorwart Kevin Müller, der zuletzt vom 1. FC Heidenheim ausgeliehen war, hoffen die Königsblauen weiterhin auf eine feste Verpflichtung. Ndiaye hatte sich in den vergangenen Monaten zu einem wichtigen Faktor entwickelt. In der Rückrunde stand der Senegalese in 13 Ligaspielen in der Startelf und bereitete zwei Treffer vor.

Schalke hofft weiter auf Verbleib von Ndiaye

Eigentlich war der Linksverteidiger nur als Backup für Eigengewächs Vitalie Becker vorgesehen gewesen, doch mit konstant starken Leistungen spielte er sich schnell in den Vordergrund und verdrängte Becker zeitweise aus der Mannschaft. Auch abseits des Platzes gab es zuletzt Hinweise darauf, dass Schalke auf einen Verbleib hofft. Während andere Profis mit auslaufenden Verträgen am letzten Zweitliga-Spieltag offiziell verabschiedet wurden, blieb Ndiaye außen vor.

Moussa Ndiaye
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Für Schalke dürfte ein Transfer dennoch schwierig werden. Laut Sky könnte Anderlecht eine Ablöse von ungefähr vier Millionen Euro verlangen – eine Summe, die für die finanziell weiterhin angeschlagenen Gelsenkirchener nur schwer zu stemmen wäre. Zudem dürften mittlerweile auch andere Vereine auf den Verteidiger aufmerksam geworden sein.

Baumann trat deshalb trotz der positiven Signale etwas auf die Bremse. „Es gibt trotzdem noch den aktuellen Verein, bei dem der Spieler unter Vertrag steht. Da müssen wir schauen, ob sich eine Lösung finden lässt“, sagte der Sportvorstand.