Nach Schalke-Aus: Antwi-Adjei verrät überraschenden Lieblingsmoment

Der FC Schalke 04 und Christopher Antwi-Adjei gehen im Sommer getrennte Wege. Nun blickt der Offensivspieler emotional auf seine Zeit bei den Königsblauen zurück.
Für Christopher Antwi-Adjei endete mit dem letzten Saisonspiel gegen Eintracht Braunschweig nicht nur eine erfolgreiche Spielzeit, sondern auch seine Zeit beim FC Schalke 04. Der 32-Jährige verlässt die Königsblauen nach zwei Jahren – und blickt trotz sportlich schwieriger Phasen dankbar zurück.
Besonders emotional wurde es für den Flügelspieler bei der offiziellen Verabschiedung auf dem Rasen. „Ich habe mich sehr wohl gefühlt. Ich werde die Jungs und das Umfeld vermissen. Ich habe ein lachendes und ein weinendes Auge“, wurde Antwi-Adjei nach dem 1:0-Erfolg gegen Braunschweig von der WAZ zitiert.
Im Sommer 2024 war der Offensivspieler ablösefrei vom VfL Bochum nach Gelsenkirchen gewechselt. Damals holte Ex-Kaderplaner Ben Manga ihn nach Gelsenkirchen. Während die erste Saison für Schalke beinahe im Abstieg endete, lief es im zweiten Jahr deutlich erfolgreicher. Unter Trainer Miron Muslic kämpfte sich Antwi-Adjei zeitweise zurück in die Startelf und sammelte wichtige Momente: unter anderem bereitete er beim 2:1 gegen Hertha BSC ein Tor per Ecke vor und traf beim 2:1-Auswärtssieg in Bielefeld selbst.
Nach Schalke-Aus: Zukunft von Antwi-Adjei weiter offen
Allerdings verhinderten Verletzungen und die Konkurrenz im Kader eine größere Rolle in der Rückrunde. Achillessehnenprobleme setzten ihn lange außer Gefecht, zudem spielten sich Winterzugänge wie Adil Aouchiche und Dejan Ljubicic fest. Dadurch verpasste Antwi-Adjei die notwendige Anzahl an Einsätzen für eine automatische Vertragsverlängerung.

Der Deutsch-Ghanaer absolvierte insgesamt 35 Pflichtspiele für Schalke und kam dabei auf zwei Tore sowie drei Vorlagen. Trotzdem überwiegt bei ihm die Freude über die gemeinsame Aufstiegssaison. „Ich bin dankbar dafür, dass ich zwei so verschiedene Jahre hier erleben durfte. Ich bin zum ersten Mal Meister geworden und das mit meinem Lieblingsverein“, erklärte er.
Noch ist offen, wie es für Antwi-Adjei weitergeht. Ab dem 1. Juli ist der gebürtige Hagener vereinslos. Besonders in Erinnerung bleiben wird ihm allerdings nicht nur der Aufstieg. Überraschend nannte Antwi-Adjei ein Spiel aus seiner ersten Schalke-Saison als prägendsten Moment: das Heimspiel gegen den Hamburger SV (2:2), als die Königsblauen nach einer frühen Roten Karte gegen Kenan Karaman fast die komplette Partie in Unterzahl bestreiten mussten. „Die Energie im Stadion werde ich nie vergessen“, erinnerte sich der Angreifer.