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Stimmen zum 4:1 gegen Münster: „Insgesamt war die Leistung ausgezeichnet“

Miron Muslic
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Mit einer starken Leistung hat der FC Schalke 04 am Sonntagnachmittag Preußen Münster keine Chance gelassen. Die Königsblauen besiegten das Schlusslicht klar mit 4:1 und konnten ihren Vorsprung auf Platz drei im Vergleich zur Vorwoche um einen Zähler auf nun sechs Punkte ausbauen. Angesichts der überzeugenden Vorstellung und der näherrückenden Bundesliga war die Stimmung bei S04 nach der Partie natürlich gelöst.


Miron Muslic war der Stolz auf den seriösen und stets konzentrierten Auftritt seiner Schützlinge deutlich anzumerken: „Wir haben es mit unseren Prinzipien gespielt und es als Mannschaft sehr souverän gemacht. Beim Duell zwischen dem Tabellenersten und dem Tabellenletzten können Dinge passieren, wenn man die Struktur verliert. Wir haben genau das Gegenteil gemacht und verdient gewonnen. Ich finde, wir waren im Ballbesitz sehr stark, aber überragend im Gegenpressing“, so Schalkes Trainer auf der Vereinshomepage.

Dass auf den lange erarbeiteten Führungstreffer in der 36. Minute kein Nachlassen folgte, freute Muslic besonders: „Wir sind danach drangeblieben, weil es die Mentalität dieser Mannschaft ist, sich nicht zufriedenzugeben. Das 2:0 vor der Halbzeit war dann unglaublich wichtig. Unser Mindset war danach, auf das dritte Tor zu gehen und nicht passiv zu werden. Das haben die Jungs auf hervorragende Art und Weise umgesetzt. Insgesamt war die Leistung ausgezeichnet, so dass wir verdient die drei Punkte zu Hause behalten haben.“

Kleiner Ärger bei Karius

Timo Becker hob unterdessen einen gewissen Reifeprozess hervor: „Wir wussten, dass es ein ekeliges Spiel wird, weil Münster sehr tief steht. Mit solchen Gegnern hatten wir in der Hinrunde unsere Probleme, haben die Preußen aber gut analysiert und ein brilliantes Heimspiel geliefert. Heute haben wir auch die Tore gemacht, so dass es anders als gegen Karlsruhe hinten heraus nicht mehr eng wurde.“

Loris Karius
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Loris Karius hätte gerne zu Null gespielt und ärgerte sich etwas über den späten Gegentreffer, war ansonsten aber auch mehr als einverstanden mit der Vorstellung: „Das Gegentor war unnötig. Aber davon abgesehen haben wir es gut gemacht. Wir haben unser Spiel von Minute eins an auf den Platz gebracht und uns auch von der Tabelle nicht blenden lassen. Alle waren am Maximum – und anders wäre es auch gegen Münster schwer geworden.“

Darauf basierend peilt der Schlussmann nun im Top-Spiel der nächsten Woche einen weiteren Dreier an: „Nun reisen wir mit Respekt, aber auch selbstbewusst nach Paderborn. Auch dort wollen wir natürlich gewinnen.“