„Ein heißer Fight am Sonntag“: Elversberg fiebert Schalke-Spiel entgegen

Wer hätte das gedacht? Nachdem die SV Elversberg 2025 nur unglücklich und äußerst knapp den Aufstieg in die Bundesliga verpasste, könnte es in diesem Jahr so weit sein. Ein Sieg am Sonntag im Spitzenspiel gegen den FC Schalke 04 würde helfen.
Mit 2:2 und 1:2 scheiterten die Saarländer in der Relegation am 1. FC Heidenheim. Anschließend packten u. a. Erfolgstrainer Horst Steffen (57), Torjäger Fisnik Asllani (23 ) sowie Kapitän Robin Fellhauer (28) ihre Koffer und schlossen sich anderen Klubs an.
Dennoch gelang der SVE der Start in die neue Spielzeit. Am achten Spieltag thronten die Saarländer nach einem 4:0-Auswärtserfolg gegen den 1. FC Magdeburg an der Spitze der 2. Bundesliga.
Den Platz an der Sonne hat zwar mittlerweile Schalke übernommen, doch als Dritte befinden sich die Elversberger weiterhin aussichtsreich im Aufstiegsrennen. „Es wird ein heißer Fight am Sonntag“, blickt Steffen-Nachfolger Vincent Wagner (40) auf der Pressekonferenz am Freitag sehnsüchtig voraus und ergänzt: „Es ist ein besonderes Spiel, ein knackiges Spiel, auf das wir uns sehr freuen.“
„Dazu sind wir auch in der Lage“
Schalke 04 verfüge über „eine Mannschaft, die mit allen Wassern gewaschen ist“, erklärt der SVE-Coach, die zudem „unheimlich clever“ auftrete. Auch wenn Königsblau mit Edin Dzeko (40), Nikola Katic (29), Kenan Karaman (32) und Mertcan Ayhan (19) gleich vier Stammkräfte im Top-Spiel fehlen, sieht Wagner dies nicht als entscheidend an.

„Die Schalker haben schon gezeigt, dass sie einen breiten und qualitativ ausgeglichenen Kader haben“, geht der SVE-Trainer davon aus, dass der Revierklub in der Lage sei, die Ausfälle seiner Leistungsträger zu kompensieren. „Sie werden uns nicht den Gefallen tun, dass sie wegbrechen“, betont Wagner. „Es fallen gute Jungs aus, aber da kommen genauso gute Jungs nach. Sie werden auf jeden Fall auf den Punkt da sein.“
Er verlangt daher von seiner Elf „eine außergewöhnlich gute Leistung […], um etwas zu holen“. Wagner zeigt sich zuversichtlich: „Aber dazu sind wir auch in der Lage.“