Schlägt nun Hwangs Stunde? Sylla fehlt Schalke gegen Mainz

Nein, getroffen hat auch er noch nicht. Moussa Sylla ging wie alle anderen Schalker Stürmer in dieser Bundesliga-Saison bislang leer aus. Auch gegen den 1. FSV Mainz 05 wird sich der Malier nicht in die Torschützenliste eintragen. Der 26-Jährige fällt aufgrund einer Beinverletzung aus.
Genauso verheerend fällt nach fünf gespielten Runden auch die Bilanz der übrigen Angreifer des FC Schalke 04 aus. Junior Adamu (25): kein Treffer. Edin Dzeko (40): bislang nur Fahrkarten geschossen. Hee-chan Hwang (30): ebenfalls noch nicht eingenetzt. In die Bresche gesprungen sind bislang Defensivkräfte wie Adrian Gantenbein (25), Robin Gosens (32) und Maximilian Wöber (28).
Gegen Mainz könnte nun die Stunde des Südkoreaners Hwang schlagen. Knapp vor Ende des Sommer-Transferfensters von den Wolverhampton Wanderers ausgeliehen, soll der WM-Teilnehmer den Konkurrenzkampf verschärfen. Gelungen ist ihm dies bis dato nicht.
Karius nimmt Mannschaft in die Pflicht
Die mehrwöchige Länderspielpause kam für den Neuzugang laut Miron Muslic (44) zur Unzeit. Der Coach bemängelte laut Ruhr24, dass Hwang dadurch wertvolle zwei bis drei Wochen fehlten, um die taktischen Vorgaben zu verinnerlichen und die nötige Fitness aufzubauen. Nach der jetzt absolvierten Trainingswoche stelle er nun jedoch eine ernsthafte Alternative dar, um Sylla zu ersetzen. Festlegen mochte sich der Schalke-Trainer zumindest öffentlich aber nicht.

Die Torflaute macht Loris Karius (33) nicht nur an den Stürmern fest. Der S04-Schlussmann nimmt das gesamte Team in die Pflicht, meint, die Offensivkräfte benötigten bessere Zuspiele. „Wir müssen als Mannschaft besser werden und sie noch mehr füttern“, fordert der Routinier. „Dann platzt hoffentlich der Knoten.“
Beide Heimauftritte in dieser Saison endeten für Schalke 04 mit einem torlosen Remis. Mit den Worten „Diese Momente kommen noch“ schürt Muslic die Hoffnung auf den ersten Treffer der Königsblauen in der Veltins-Arena. Dass dies ausgerechnet gegen Mainz gelingen könnte, ist keineswegs unwahrscheinlich. Schließlich kassierten die Rheinhessen in den jüngsten drei Begegnungen satte zehn Gegentore.