Schalke-Boss erklärt: „Müssen nicht zu jedem Angebot Ja sagen“

Der FC Schalke 04 ist im Sommer in die Bundesliga aufgestiegen. Das hat den Königsblauen natürlich ganz neue Möglichkeiten offenbart. Unter anderem auch, was die finanzielle Lage angeht.
Axel Hefer, der Aufsichtsratsvorsitzende der Schalker, hat wahrgenommen, dass sich bei den Schalkern etwas getan hat. Man hat rund um den Aufstieg, aber vor allem auch im Transfersommer einiges gelernt.
Das erklärte er nun in einem Gespräch mit der Sport BILD.
Hefer: „Resultat sehr guter Arbeit“
„Wir haben in diesem Sommer im Transferfenster gemerkt: Wir müssen nicht mehr zu jedem Angebot Ja sagen. In den vergangenen Jahren mussten wir gefühlt jedem Transfer zustimmen. Es war beinahe egal, w er es war und ob das Angebot gut oder nur mäßig war. Das war eine katastrophale Verhandlungsposition“, erklärte Hefer.

Die Dinge haben sich aber verändert. Schalke hat durch den Aufstieg einen Boost bekommen und Königsblau boomt generell. Das sorgt auch für finanzielle Veränderungen und Verbesserungen.
„Wir haben mit unseren entwicklungsfähigen Spielern verändert. Und damit die Position für den kommenden Sommer stark verbessert. Wir können ins Stadion und Vereinsgelände investieren, haben die höchsten Merchandising-Umsätze aller Zeiten. Das ist das Resultat sehr guter Arbeit“, erklärte Hefer weiter.
Schalke ist also für die Zukunft alles andere als schlecht aufgestellt. Essenziell ist dabei aber natürlich auch, dass man es schafft, den Klassenerhalt zu erreichen. Dieser wäre das A und O für die Königsblauen und würde bedeuten, dass man finanziell weitere Sicherheit, aber natürlich auch weiteren Spielraum hat.
Klar ist, dass es Spielerverkäufe geben wird, gerade wenn sich der ein oder andere junge Spieler entsprechend weiterentwickelt. Aber auch darauf sind die Königsblauen vorbereitet und sie wissen, dass das nicht dauerhaft zu vermeiden ist.