Schalke 04: Drei Mutmacher für den Klassenerhalt

Schalke 04 ist absolut solide in die Bundesliga-Saison gestartet. Nach vier Spielen haben die Königsblauen fünf Punkte auf dem Konto, konnten einen wichtigen Sieg bei Union feiern.
Zudem gab es einen absoluten Coup, nämlich das Remis gegen die Bayern. Schalke ist gut gelaunt und hat sich sehr schnell in der Bundesliga akklimatisiert.
Das Ziel in dieser Saison ist natürlich der Klassenerhalt. Den wollen die Königsblauen so schnell wie es geht fixieren, wissen aber auch, dass ein Zittern bis zum Schluss auf keinen Fall ausgeschlossen ist. Nach nur wenigen Pflichtspielen ergeben sich aber einige Mutmacher, was das erfolgreiche Erreichen des Saisonziels angeht.
Schalkes Kompaktheit funktioniert auch in der Bundesliga
In der 2. Bundesliga war die Defensive zweifellos das Prunkstück der Schalker. Die Arbeit gegen den Ball war von einer hohen Intensität geprägt. Genau das war die Basis für Miron Muslic, den Trainer der Königsblauen. Auf dieser Basis baute man schließlich Schritt für Schritt die eigene Offensive auf.

In der Bundesliga sind die Anforderungen höher, die Geschwindigkeit der Gegner ist es ebenso. Aber: Schalke hat es geschafft, hier schnell Lösungen zu finden. In den letzten drei Spielen gab es nur ein einziges Gegentor. Das macht absolut Mut für die Zukunft.
Der Lerneffekt setzt schnell ein
Was man Schalke definitiv zugestehen muss: Das Spiel gegen Augsburg zum Start war zwar schwach, aber der Lerneffekt setzte sofort ein. Soll heißen: Die Königsblauen starteten gegen Augsburg sehr forsch, was zu einigen Chancen führte, aber eben auch zu einem gewissen Chaos im Spiel gegen den Ball. Das nutzten die Fuggerstädter eiskalt aus.
Sofort im Spiel danach setzte Schalke den Fokus deutlich mehr in Richtung Abwehr. Nun, das war zwar gegen die Bayern, aber auch gegen Union und Elversberg wurde das genauso gehandhabt – mit ein paar mehr Akzenten im Spiel nach vorne. Dass man sich so schnell anpasst, das ist ein absoluter Vorteil.
Schalke kommt erst in den Rhythmus
Und noch ein Punkt sollte nicht vergessen werden. Die Schalker kommen erst jetzt so richtig in ihren Rhythmus. Edin Dzeko stieß spät dazu, andere Spieler kamen auch erst später in der Transferphase. Das heißt, dass der gesamte Kader gar nicht so früh zusammen war, um diverse Inhalte einzuüben. Die Kaderstruktur selbst hat sich auch verändert.
Schalke wird noch besser. Daran besteht kein Zweifel. Muslic hat es jetzt wieder geschafft, die defensiven Basics einzustudieren und wird wie in der letzten Saison auch versuchen, immer wieder einen Gang hochzuschalten, neue Elemente in das eigene Spiel nach vorne einzubauen.