Paukenschlag an der Ostsee! Wird dieser Ex-Schalke-Trainer neuer Hansa-Coach?

Ziel ist der Aufstieg in die 2. Bundesliga. Doch nach nur fünf Runden sieht der FC Hansa Rostock seine Felle offenbar schon davonschwimmen. Chef-Trainer Daniel Brinkmann (40) musste am Dienstagmorgen (15. September) seine Koffer packen. Folgt auf ihn nun ein früherer Coach von Schalke 04?
Mit einer Bilanz von zwei Siegen und zwei Unentschieden gelang Rostock ein ordentlicher Saisonauftakt. Doch nach einem 0:4-Debakel am vergangenen Freitag bei Viktoria Köln und dem Abrutschen auf Platz acht hat die Kogge Brinkmann den Trainerstuhl vor die Türe gestellt.„Aufsichtsrat, Vorstand und sportliche Leitung werden in den kommenden Tagen gemeinsam die Suche nach einer langfristigen Lösung für die Cheftrainerposition vorantreiben, um die bestmögliche Lösung für den weiteren Saisonverlauf zu finden“, heißt es auf der Vereins-Website.
Für das anstehende Heimspiel gegen den VfB Stuttgart II (Mittwoch, 16. September 2026, 19 Uhr) übernimmt interimistisch das bisherige Co-Trainerteam. Yannic Thiel (36) und Adam Susac (37) coachen das Spiel von der Seitenlinie aus, unterstützt von Torwart-Trainer Arvid Rinast (37).
Meister mit dem FC Zürich
Als „langfristige Lösung“ ist André Breitenreiter im Gespräch, meldet Reviersport. Der 52-Jährige ist seit seinem Aus bei Hannover 96 im April 2025 ohne Verein. Der gebürtige Niedersachse besitzt die UEFA-Pro-Lizenz und blickt auf Trainerstationen beim FC Schalke 04, Hannover 96, der TSG Hoffenheim und dem SC Paderborn zurück.
Den größten Erfolg in seiner Karriere feierte Breitenreiter jedoch im Ausland. In der Saison 2021/22 führte er den FC Zürich zum Gewinn der Schweizer Meisterschaft. 2014 stieg mit dem SC Paderborn erstmals in die 1. Bundesliga auf.

Auf Schalke wirkte der Fußballlehrer in der Spielzeit 2015/16. Unter Breitenreiters Regie verbuchte Schalke 04 den fünften Tabellenplatz im Oberhaus sowie den Einzug in die Zwischenrunde der Europa League.
Sein Ende beim Revierklub sorgte für Schlagzeilen. Vor dem finalen Saisonspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim machte er am 14. Mai 2016 in einem Interview sein vorzeitiges Aus öffentlich. Die Nachricht hatte er bereits unter der Woche telefonisch vom designierten Sport-Vorstand Christian Heidel (63) erhalten, dessen Amtszeit offiziell erst am 15. Mai 2016 begann.