Nicht nur Breitenreiter: Auch Jakob Fimpel ein Kandidat bei Hansa Rostock

Mit neun Punkten aus den ersten acht Spielen hat die U23 des FC Schalke 04 einen eher durchwachsenen Start in die neue Saison hingelegt und rangiert so aktuell nur auf dem elften Platz der Regionalliga West. Trotz dieser ausbaufähigen Zwischenbilanz genießt Trainer Jakob Fimpel weiterhin einen guten Ruf, offenbar auch weit über Gelsenkirchen hinaus.
Denn wie nun Bild berichtet, hat sich Hansa Rostock intensiv mit Fimpel beschäftigt, offenbar bereits in Vorbereitung eines Trainerwechsels, der nun ansteht. Die Ostseestädter haben sich am heutigen Dienstag von Daniel Brinkmann getrennt und sind nun laut offizieller Kommunikation auf der Suche nach „einer langfristigen Lösung für die Cheftrainerposition“.
Am morgigen Mittwoch werden die im Amt verbliebenen Co-Trainer Yannic Thiel und Adam Susac beim Spiel gegen den VfB Stuttgart II unterstützt von Torwart-Trainer Arvid Rinast in der Verantwortung stehen, aber schon am Sonntag in der Partie bei Rot-Weiss Essen könnte der neue Mann erstmals auf der Bank Platz nehmen.
Ob Fimpel tatsächlich zum engeren Kandidatenkreis gehört, ist offen. Als angehender Fußball-Lehrer, der seine Ausbildung im Januar abschließt, dürfte der 37-Jährige bereits einen Drittligisten übernehmen, wäre allerdings ähnlich wie der nun freigestellte Brinkmann ein junger Trainer ohne größere Erfahrung auf gehobenem Niveau – das zweimalige Intermezzo als Übergangstrainer der Schalker Profis außer Acht gelassen.
Breitenreiter und Fiedler weitere Kandidaten
Fimpel gilt in Rostock eher als Außenseiter, da erwartet wird, dass der FC Hansa einen erfahreneren Trainer verpflichten wird, um den angestrebten Aufstieg in die Bundesliga zu schaffen.

Mit Andre Breitenreiter wird ein Ex-Schalker heiß gehandelt, aber auch auch der vergangene Saison nach wenigen Monaten beim 1. FC Magdeburg gescheiterte, zuvor aber beim VfB Stuttgart II auch in der 3. Liga erfolgreiche Markus Fiedler gilt als Kandidat.
Offen ist unterdessen, wie der FC Schalke mit einer Anfrage für Fimpel umgehen würde, wäre es doch für die königsblauen Unterbau nicht optimal, zum jetzigen Zeitpunkt den Chefcoach zu verlieren.