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Schalke gibt bitteres Update: Höjlund bleibt Sorgenkind

Emil Höjlund
Foto: IMAGO

Der FC Schalke 04 muss weiter auf Emil Höjlund verzichten. Der Stürmer arbeitet in Dänemark an seinem Comeback – wann er zur Mannschaft zurückkehrt, ist weiterhin offen.


Emil Höjlund bleibt beim FC Schalke 04 weiterhin ein großes Sorgenkind. Während die Mannschaft in die Vorbereitung auf die neue Bundesliga-Saison gestartet ist, arbeitet der Stürmer nach wie vor individuell in seiner dänischen Heimat. Wann der Angreifer nach Gelsenkirchen zurückkehrt, steht aktuell nicht fest.

Nach Angaben des Vereins stehen die sportliche Leitung und die medizinische Abteilung im engen Austausch mit Höjlund sowie dessen behandelnden Therapeuten. Über den Zeitpunkt einer Rückkehr soll gemeinsam entschieden werden. Damit setzt sich die lange Leidensgeschichte des Dänen fort. Seit seinem Wechsel vom FC Kopenhagen im Sommer 2024 konnte Höjlund sein Potenzial kaum auf dem Platz zeigen.

Immer wieder wurde der Angreifer von Verletzungen zurückgeworfen. Zunächst machten ihm Leistenprobleme zu schaffen, später folgten Achillessehnenbeschwerden, eine Oberschenkelverletzung und schließlich eine hartnäckige Fersenproblematik. Insgesamt kam der Stürmer in zwei Jahren lediglich auf 15 Pflichtspieleinsätze für die Schalke- Profis.

Rückkehr von Schalke-Stürmer Höjlund bleibt offen

Besonders bitter verlief die vergangene Saison. Nachdem Höjlund Ende August 2025 letztmals für Schalke aufgelaufen war, begann eine monatelange Suche nach den Ursachen seiner anhaltenden Beschwerden. Der Verein ließ den Offensivspieler umfassend medizinisch untersuchen und überprüfte dabei sogar mögliche Entzündungsherde im Körper. Im Januar 2026 musste schließlich die linke Achillessehne operiert werden.

Emil Höjlund
Foto: IMAGO

Auch wenn die Mannschaft in der Zwischenzeit den Aufstieg in die Bundesliga schaffte, spielte Höjlund dabei sportlich kaum eine Rolle. Stattdessen verbrachte der 21-Jährige die meiste Zeit in der Reha und arbeitete an seinem Comeback. Trotz der schwierigen Situation hält Schalke weiter an seinem Stürmer fest.

Höjlund besitzt noch einen Vertrag bis 2028 und gilt intern weiterhin als Spieler mit großem Potenzial. Trainer Miron Muslic hatte dessen körperliche Voraussetzungen und seine aggressive Spielweise mehrfach hervorgehoben. Bevor der Däne diese Qualitäten jedoch wieder auf dem Platz zeigen kann, muss er zunächst seine langwierigen Verletzungsprobleme endgültig hinter sich lassen.