Nach WM-Aus: Schalke bangt erneut um Edin Dzeko

Nach dem WM-Aus von Bosnien-Herzegowina wächst beim FC Schalke 04 die Sorge um Edin Dzeko, der sich erneut verletzt hat und dessen Zukunft weiter offen ist.
Der FC Schalke 04 blickt nach dem WM-Aus von Edin Dzeko und Bosnien-Herzegowina mit Sorge auf seinen Routinier. Beim 0:2 im Sechzehntelfinale gegen Gastgeber USA musste der 40-Jährige bereits kurz nach Wiederbeginn verletzungsbedingt ausgewechselt werden.
Dzeko griff sich in der 51. Minute an den rechten Oberschenkel und konnte die Partie nicht fortsetzen. Zuvor hatte Bosnien kurz vor der Pause durch einen Treffer von Folarin Balogun den Rückstand hinnehmen müssen. Zwar spielten die USA nach einer Roten Karte gegen Balogun ab der 64. Minute in Unterzahl, die Mannschaft von Nationaltrainer Sergej Barbarez konnte daraus jedoch kein Kapital schlagen. Stattdessen sorgte Malik Tillman in der Schlussphase mit dem 2:0 für die Entscheidung.
Für Schalke kommt die mögliche Verletzung des Angreifers zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Bereits in der vergangenen Rückrunde hatte Dzeko wegen einer Schulterverletzung mehrere Wochen pausieren müssen. Nun droht erneut eine Zwangspause – ausgerechnet in einer Phase, in der seine Zukunft auf Schalke weiterhin offen ist.
Zukunft von Schalke-Star Edin Dzeko weiter offen
Der Vertrag des Bosniers ist inzwischen ausgelaufen, Gespräche über eine Verlängerung laufen weiterhin. Eine erneute Verletzung dürfte die Situation allerdings nicht einfacher machen. Zudem hatte Dzeko zuletzt deutlich gemacht, dass für ihn eine Reservistenrolle kaum infrage kommt.

Neben der offenen Vertragsfrage rückt nun auch ein anderes Thema wieder in den Fokus: das mögliche Karriereende. Der Stürmer hatte einen Rücktritt bislang zwar nicht angekündigt, ihn aber auch nie ausgeschlossen. Nach dem WM-Aus und den erneuten Verletzungssorgen könnte sich Dzeko nun intensiver mit dieser Entscheidung beschäftigen.
Auch Schalkes Innenverteidiger Nikola Katic stand gegen die USA in der Startelf und wurde in der 75. Minute ausgewechselt. Trotz des Ausscheidens kann Bosnien-Herzegowina auf ein insgesamt gelungenes Turnier zurückblicken. Über die WM-Qualifikation und die Playoffs hatte sich das Team für die Endrunde qualifiziert und dort mit dem Einzug ins Sechzehntelfinale für einen Achtungserfolg gesorgt.