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Gutes Omen für Schalke? Neuer Buli-Ball weckt Erinnerungen

Raul
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Ab der kommenden Saison liefert Adidas wieder den Bundesliga-Spielball. Für Schalke könnte die Rückkehr der Torfabrik ein gutes Zeichen sein.


Ab der kommenden Saison heißt der offizielle Bundesliga-Spielball wieder Torfabrik. Adidas kehrt nach acht Jahren Pause als Balllieferant zurück und stattet die Bundesliga, die 2. Bundesliga sowie den Franz-Beckenbauer-Supercup bis 2033/34 aus.

Das Design des neuen Balls orientiert sich am legendären Teamgeist von der Heim-WM 2006, kombiniert mit einer Farbgebung in Schwarz, Rot und Gold als Hommage an die deutsche Fankultur. Für Schalke-Fans könnte die Rückkehr der Torfabrik allerdings noch eine ganz andere Bedeutung haben, denn die Bilanz der Königsblauen mit dem Adidas-Ball war historisch betrachtet bemerkenswert stark.

Wer auf Schalke abergläubisch ist, der hat seit Montag einen neuen Verbündeten. Die Torfabrik-Ära war für die Königsblauen eine Zeit des DFB-Pokal-Gewinns und der Champions League Qualifikationen. Dass ausgerechnet mit der Rückkehr des Adidas-Balls auch Schalke in die Bundesliga zurückkehrt, ist zumindest eine nette Randnotiz. Die Vorzeichen aus der Vergangenheit sprechen deshalb nicht unbedingt gegen den Klassenerhalt in der kommenden Bundesligasaison.

Mit der Torfabrik erlebte Schalke seine letzten goldenen Jahre

Zwischen 2010 und 2018 spielte die Bundesliga stets mit einer Adidas-Torfabrik, und Schalke gehörte in dieser Ära zu den verlässlichsten Spitzenteams der Liga. Den Auftakt machte gleich ein Titel. In der Saison 2010/11 gewann Schalke mit dem damaligen Torfabrik-Ball den DFB-Pokal. Beim 5:0-Finalsieg gegen den MSV Duisburg trafen unter anderem Klaas-Jan Huntelaar, Benedikt Höwedes und Julian Draxler mit der Torfabrik.

Pokalsieg 2011
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Es folgten Bundesliga-Platzierungen von Rang drei, vier, drei, sechs und fünf in den darauffolgenden Spielzeiten. Der zehnte Platz in der Saison 2016/17 war in dieser Ära der Ausreißer nach unten. Das Finale der Torfabrik-Ära krönte dann Domenico Tedesco. Mit dem letzten Adidas-Ball wurde Schalke 2017/18 Vizemeister hinter dem FC Bayern. Auch das legendäre Jahrhundertderby mit dem 4:4 nach 0:4-Rückstand wurde mit einem Torfabrik-Ball entschieden.

Der Kontrast zur Derbystar-Ära könnte kaum größer sein. Ab 2018/19 übernahm Derbystar den Ball, und direkt in der ersten Saison rutschte Schalke auf Platz 14 ab. Es folgten Platz 12 und der historische Abstieg als Letzter während der Corona Pandemie. Auf den direkten Wiederaufstieg folgte der erneute Abstieg und die Plätze 10 und 14 in der zweiten Liga.

Einzig der Aufstieg als souveräner Meister in der abgelaufenen Spielzeit bildete die leuchtende Ausnahme in einer insgesamt trüben Derbystar-Bilanz.

Natürlich entscheidet kein Ball über den sportlichen Erfolg. Doch die Zahlen sind deutlich, und so darf der Schalke-Fan die Rückkehr der Torfabrik mit einem Schmunzeln und vielleicht sogar einem guten Gefühl begrüßen.