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Nach Schalke-Aus: Nächster Rückschlag für van Wonderen

Kees van Wonderen
Foto: IMAGO

Der FC Schalke und Kees van Wonderen trennten sich erst im Sommer 2025. Nun platzte auch die mögliche Rückkehr des ehemaligen Trainers zu Feyenoord Rotterdam überraschend.


Die mögliche Rückkehr von Kees van Wonderen zu Feyenoord Rotterdam ist vorerst vom Tisch. Der ehemalige Trainer des FC Schalke 04 galt zuletzt als aussichtsreicher Kandidat für den Posten des Technischen Direktors beim niederländischen Traditionsklub, doch nun haben sich die Pläne überraschend zerschlagen.

Wie das niederländische Magazin Voetbal International berichtet, steht ein Engagement des 57-Jährigen „derzeit nicht zur Debatte“. Demnach sei „nicht der richtige Zeitpunkt für eine Zusammenarbeit“. Zwar hatten beide Seiten zuvor bereits Gespräche geführt, am Ende sollen jedoch unterschiedliche Vorstellungen über die genaue Ausgestaltung der Rolle im Verein einer Einigung im Weg gestanden haben.

Feyenoord sucht weiterhin nach einer Lösung für die sportliche Führung. Hintergrund ist die aktuelle Doppelrolle von Dennis te Kloese, der neben seiner Funktion als Generaldirektor auch die Aufgaben des Technischen Direktors übernommen hat. Der 51-Jährige war Anfang 2022 zum Klub gestoßen und hatte ein halbes Jahr später zusätzlich die sportliche Verantwortung übernommen.

Feyenoord sagt Ex-Schalke-Trainer van Wonderen ab

Für van Wonderen wäre eine Rückkehr nach Rotterdam eine besondere gewesen. Der ehemalige Innenverteidiger spielte viele Jahre für Feyenoord, absolvierte über 250 Pflichtspiele und gewann mit dem Klub 1999 die niederländische Meisterschaft sowie 2002 den UEFA-Pokal. Auch nach dem Ende seiner aktiven Karriere sammelte er in Rotterdam erste Erfahrungen im Fußballgeschäft, zunächst als Scout.

Kees van Wonderen
Foto: IMAGO

Seine Trainerlaufbahn führte ihn später unter anderem zu den Go Ahead Eagles, zum SC Heerenveen sowie in den Nachwuchs- und Trainerstab des niederländischen Verbandes. Im Oktober 2024 übernahm van Wonderen schließlich erstmals einen Verein im Ausland und wurde Cheftrainer beim FC Schalke 04.

In Gelsenkirchen blieb seine Amtszeit jedoch kurz. Nach 25 Pflichtspielen und einem Punkteschnitt von 1,2 endete das Engagement bereits nach sieben Monaten. Die Saison beendete Schalke auf Rang 14 – das schlechteste Ergebnis der Vereinsgeschichte.