Bleibt Muslic auf Schalke? Katic liefert spannende These

Muss der FC Schalke bald um Trainer Miron Muslic bangen? Abwehrchef Nikola Katic liefert eine spannende Einschätzung zu dessen Zukunft.
Miron Muslic hat klare Vorstellungen von seiner Zukunft – zumindest langfristig. Der Schalke-Trainer hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass er eines Tages gern die Nationalmannschaft von Bosnien und Herzegowina übernehmen würde. Doch ausgerechnet Nikola Katic, Abwehrchef der Königsblauen und Landsmann des Coaches, wirft nun eine interessante Frage auf: Passt ein solcher Job überhaupt zu einem Trainer wie Muslic?
Grundsätzlich zweifelt Katic nicht an den Fähigkeiten seines Trainers. Im Gegenteil. Er kennt Muslic aus gemeinsamer Zeit bei Plymouth Argyle und weiß, wie akribisch der 43-Jährige arbeitet. Trotzdem glaubt der Innenverteidiger, dass der Alltag eines Nationaltrainers für Muslic zur Herausforderung werden könnte.
„Vielleicht wäre es für ihn ein wenig langweilig“, sagte Katic offen in einer Medienrunde – und meint damit nicht den sportlichen Reiz, sondern die fehlende Dauerbelastung. Muslic sei jemand, der jeden Tag auf dem Trainingsplatz stehe, der von früh bis spät an Details feile und ständig im Austausch mit seiner Mannschaft sei. Genau diese permanente Präsenz mache ihn auf Schalke so wertvoll.
Katic adelt Schalke-Coach Muslic
Trotz aller Zukunftsvisionen steht für Katic fest, dass Muslic aktuell fest mit dem Revierklub verbunden ist. „Könnte sein, aber sein Hauptaugenmerk liegt auf Schalke“, betont der Verteidiger mit Blick auf mögliche Gedankenspiele rund um die Nationalmannschaft. Tatsächlich hat Muslic selbst mehrfach erklärt, wie stark er sich mit dem Verein identifiziert – und dass ein Abschied derzeit kein Thema ist.
Dass Katic so offen über die Perspektiven seines Trainers spricht, zeigt auch, wie eng das Vertrauensverhältnis zwischen beiden ist. Der Abwehrchef lobt Muslic regelmäßig in höchsten Tönen und bringt es auf den Punkt: „Miron ist der beste Coach, mit dem ich je zusammengearbeitet habe.“ Ein Urteil, das nicht nur sportlich Gewicht hat, sondern auch erklärt, warum Schalke in ihm mehr sieht als nur einen Trainer auf Zeit.
Ob Muslic eines Tages tatsächlich an der Seitenlinie der bosnischen Nationalelf stehen wird, bleibt offen. Klar ist aber: Wenn es nach Katic geht, müsste sich sein Trainer dann an einen deutlich ruhigeren Arbeitsalltag gewöhnen – und genau darin sieht der Schalker Verteidiger die vielleicht größte Hürde auf dem Weg zum Traumjob.