Blick ins Lazarett: So ist der Stand der Schalker Verletztenliste

Der FC Schalke 04 muss den nächsten schweren Ausfall verkraften. Nach dem Kreuzbandriss von Henning Matriciani wächst die ohnehin lange Verletztenliste weiter an.
Der nächste Rückschlag für den FC Schalke 04 ist da: Henning Matriciani hat sich im Testspiel gegen den VfL Osnabrück einen Kreuzbandriss zugezogen. Für den Abwehrspieler, der bei vielen Fans Kultstatus genießt, ist die Saison damit aller Voraussicht nach beendet. In dieser Woche soll er operiert werden – und reiht sich damit in eine ohnehin lange Liste verletzter Schalker ein.
Gerade erst konnte der Klub mit der Rückkehr von Zaid Tchibara einen kleinen Lichtblick vermelden. Der Offensivspieler hatte selbst monatelang nach einem Kreuzbandriss gefehlt und ist nun wieder eine Option. Doch die Freude währte nur kurz, denn Matricianis Ausfall verschärft die personellen Sorgen weiter.
Vor allem im Mittelfeld bleibt die Lage angespannt. Christopher Antwi-Adjei laboriert weiterhin an Problemen mit der Achillessehne und dürfte laut den Ruhr Nachrichten für das anstehende Auswärtsspiel in Berlin noch keine Alternative sein. Max Grüger, der sich nach einem Zehenbruch gerade erst zurückgekämpft hatte, musste mit einem Mittelfußbruch erneut pausieren. Immerhin: In dieser Woche könnte er wieder ins Lauftraining einsteigen.
Donkor und Heekeren vor der Rückkehr ins Schalke-Training
Unklar ist die Situation auch bei Janik Bachmann, der wegen einer Fersenverletzung zuletzt mehrfach fehlte. Ebenso weiter außen vor ist Bryan Lasme, der seit Mitte Dezember mit einer Innenbandverletzung zu kämpfen hat und noch nicht wieder an die Mannschaft herangeführt werden konnte.
Leichte Entwarnung gibt es dagegen bei Anton Donkor und Justin Heekeren. Beide stehen kurz vor der Rückkehr ins Mannschaftstraining. Donkor meldete sich zuletzt sogar selbstbewusst in den sozialen Medien zurück und kündigte an, bald wieder auf dem Platz zu stehen.
Noch größere Fragezeichen stehen hinter Emil Hojlund. Der dänische Stürmer hat laut Ruhr Nachrichten zuletzt einen umfassenden medizinischen Check absolviert, ein konkreter Zeitpunkt für sein Comeback ist derzeit aber nicht absehbar. Ein Hoffnungsschimmer kommt aus der Defensive: Tomas Kalas war nach seiner Knie-Operation im Sommer erstmals wieder auf dem Trainingsplatz gesichtet worden.
Fest steht: Der Ausfall von Matriciani trifft Schalke in einer Phase, in der der Kader ohnehin auf dem Zahnfleisch geht. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob sich die Verletztenliste endlich lichtet – oder ob der Klub weiter improvisieren muss.