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Horror-Diagnose: Kapitel Schalke für Matriciani wohl beendet

Henning Matriciani
Foto: IMAGO

Der FC Schalke 04 muss den nächsten bitteren Rückschlag verkraften. Nach seinem Kreuzbandriss steht für Henning Matriciani nicht nur eine lange Pause, sondern wahrscheinlich auch das Ende seiner Zeit bei den Königsblauen bevor.


Henning Matriciani steht vor einer der schwersten Phasen seiner Karriere. Der 25-jährige Verteidiger des FC Schalke 04 hat sich im Testspiel gegen den VfL Osnabrück (2:0) einen Riss des vorderen Kreuzbandes im linken Knie zugezogen und wird dem Zweitligisten monatelang fehlen.

Die Diagnose traf den Rechtsverteidiger besonders hart, denn sportlich war seine Situation bei den Königsblauen ohnehin schwierig. In dieser Saison kam Matriciani lediglich zu einem Kurzeinsatz – beim 1:0-Erfolg gegen die SV Elversberg stand er zwölf Minuten auf dem Platz. Perspektiven auf mehr Spielzeit gab es zuletzt kaum, zumal sein Vertrag im Sommer ausläuft und eine Verlängerung nicht vorgesehen ist.

Nun folgt der nächste Rückschlag: Nach der schweren Verletzung wird sich Matriciani in der kommenden Woche einer Operation unterziehen müssen. Für Schalke bedeutet das nicht nur den langfristigen Ausfall eines Defensivspielers, sondern wohl auch das leise Ende eines Kapitels. Die Chancen, dass der 25-Jährige noch einmal im königsblauen Trikot aufläuft, sind gering.

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Entsprechend betroffen reagierte auch die Vereinsführung. Youri Mulder, Direktor Profifußball bei S04, erklärte:
„Das ist eine sehr bittere Nachricht. Henning hat in den vergangenen Monaten in jedem Training und bei seinem Einsatz gegen Elversberg alles für das Team gegeben.“
Der Klub werde den Spieler nach der bevorstehenden Operation „bestmöglich dabei unterstützen, wieder fit zu werden“, kündigte Mulder an.

Für Matriciani beginnt damit eine lange Reha-Phase – sportlich wohl fernab der Veltins-Arena. Während Schalke nach einer von Verletzungen geprägten Saison erneut einen Ausfall verkraften muss, steht für den Verteidiger vor allem eines im Vordergrund: der mühsame Weg zurück auf den Platz – und die Suche nach einer neuen sportlichen Perspektive.