Knappenschmiede

Schalke bindet Top-Talent Taylan Bulut bis 2026

Taylan Bulut
Foto: IMAGO

Welch eine Woche für Taylan Bulut! Erst lief das 18 Jahre junge Top-Talent erstmals in der U23 des FC Schalke 04 auf, wenige Tage später folgte sogar das Debüt bei den Profis. Es dürfte nicht sein letzter Einsatz gewesen sein, denn der U18-Nationalspieler steht noch bis 2026 unter Vertrag.


In der aktuellen Saison zählt Bulut zu den Leistungsträgern in der U19. Wettbewerbsübergreifend absolvierte der Defensivallrounder bislang 19 Einsätze. Ihm gelangen fünf Treffer und eine Torvorlage. Am vergangenen Donnerstag (16. Mai) stand er erstmals im Kader der U23, die ihre letzte Partie gegen Rot Weiss Ahlen austrugen. Der gebürtige Eschweiler spielte bei seiner Premiere in der Regionalliga gleich die vollen 90 Minuten durch.

„Man hat diese körperliche Präsenz, die Taylan dann in so einem Spiel bringen muss und kann, gesehen“, freute sich U23-Coach Jakob Fimpel (35) laut Reviersport nach dem 4:0-Erfolg von Königsblau. Der 18-Jährige, der auf der rechten Abwehrseite verteidigte, schaltete sich auch immer wieder in die Offensive ein. Zum 2:0 durch Kelsey Meisel (19) lieferte er die Vorarbeit.

Ziel: Westfalenpokal

Nur drei Tage später schnupperte Bulut erstmals Profiluft. Bei der 0:2-Niederlage zum Saisonabschluss in Fürth brachte ihn S04-Trainer Karel Geraerts (42) in der 90. Minute für Steven van der Sloot (21). Aufgrund dieses Einsatzes verlängerte sich der Kontrakt Buluts bis 2026. Das teilte der Revierklub am Sonntagabend offiziell mit. Bislang besaß der Verteidiger einen Fördervertrag bis zum 30. Juni 2025, den der Verein jetzt in einen Lizenzspielervertrag umgewandelt hat. Der Deutsch-Türke kam im Sommer 2020 von Bayer 04 Leverkusen zum FC Schalke 04 und begann in der Knappenschmiede in der U15.

Die Saison ist für den Youngster und seine Mannschaftskollegen in der U19 aber noch nicht vorüber. Am 25. Mai treffen die A-Junioren im Viertelfinale des Westfalenpokals auf den Erzrivalen Borussia Dortmund. Auf den Sieger wartet im Halbfinale am 28. Mai Landesligist FC Iserlohn. Das Endspiel ist für den 3. Juni terminiert. Mit dem SC Paderborn steht der erste Finalteilnehmer bereits fest.

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