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Heute jährt sich der erste Abstieg von Schalke 04 aus der Bundesliga – der dann doch keiner war

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Heute vor 59 Jahren endete die Bundesliga-Saison 1964/65. Sechzehnter und damit zu diesen Zeiten Letzter der Tabelle war der FC Schalke 04. Da nützte auch der 4:2-Sieg beim Hamburger SV am letzten Spieltag nichts mehr. Die Rettung kam dann aus anderer Richtung, nämlich aus der Verbandsentscheidung, die Liga auf 18 statt 16 Teilnehmer aufzustocken. Nutznießer waren der vorletzte Karlsruher SC und eben der FC Schalke 04, der dann doch nicht absteigen musste.


1965 existierte noch keine 2. Bundesliga. Der letzte Tabellenplatz hätte also den Gang in die Regionalliga West bedeutet, aus der man sich auch erst durch eine Aufstiegsrunde für die Bundesliga hätte qualifizieren können. Rechnerisch abgestiegen war man ohnehin schon am 29. Spieltag, als man in der Glückauf-Kampfbahn mit 1:2 gegen den Meidericher SV verlor.

Stan Libuda
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Am Ende der Saison 1964/65 war Schalke Letzter in der Bundesliga

Während der FC Schalke 04 in der Gründungssaison 1963/64 noch einen zwar wenig mitreißenden, aber sicheren 8. Platz erreichte, gelangen in dieser zweiten Saison unter Trainer Fritz Langner nur 22 Punkte (nach der Zwei-Punkte-Regel) aus 30 Spielen, während die gesamte Konkurrenz besser punktete.

Eigentlich hätte es also gleich zu Beginn der Schalker Bundeszugehörigkeit damit schon wieder zu Ende sein müssen. Der Wink des Schicksals mit diesem geschenkten Klassenerhalt – im Vorjahr hatten noch Preußen Münster und der 1. FC Saarbrücken absteigen müssen – wurde vom FC Schalke 04 auch genutzt. Es folgten lange Jahre ohne neuerliche Abstiegsgefahr, 1972 und 1977 sogar die Vizemeisterschaft, ehe dann erst nach der Saison 1980/81 der erstmalige Abstieg aus dem Oberhaus nicht mehr vermieden konnte.

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