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„Das Visier hochklappen“: Marius Müller lobt Trainer Geraerts

Marius Müller
Foto: IMAGO

Er ist einer der beständigsten Schalker in dieser Saison. Marius Müller hielt schon so manchen Punkt fest. Der 30 Jahre alte Schlussmann bewahrte sein Team auch gegen den FC St. Pauli vor einem Rückstand. „Mir gibt das so viel, wenn du so eine Masse an Menschen mit deinem Job glücklich machen kannst“, gestand Müller jetzt.


Nach dem überzeugenden 3:1-Erfolg gegen den Spitzenreiter fand der Torhüter lobende Worte für Aufstellung und Taktik seines Trainers. „Damit lag der Coach absolut richtig“ urteilte der gebürtige Heppenheimer. „Manchmal musst du im Fußball einfach mal das Visier hochklappen, wenn niemand damit rechnet“, lässt sich Müller auf der S04-Website zitieren.

Gegen den Kiezklub erhielt der 30-Jährige weniger Arbeit als vor Anpfiff angenommen. In der zehnten Minute lenkte er einen Schuss von Connor Metcalfe (24) ins Toraus. Dadurch verhinderte der 1,92-Meter-Hüne den Rückstand seiner Elf. Metcalfe versuchte es noch einmal in der 58. Minute, fand aber erneut in Müller seinen Meister. Die Innenverteidigung aus Tomáš Kalas (30) und Ron Schallenberg (25) ließ ansonsten nichts anbrennen und brachte die gegnerische Offensive zur Verzweiflung.

„Froh und sehr dankbar“

Die Unterstützung von den Rängen tat ihr Übriges. „Ich bin einfach froh und sehr dankbar dafür, das erleben zu dürfen“, sagte der in der Jugend des 1. FC Kaiserslautern groß gewordene Keeper. „Unsere Fans haben uns auf den Tribünen großartig unterstützt, wir haben auf dem Platz eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt.“

Ausruhen auf seinen Lorbeeren dürfe sich jetzt aber niemand, forderte Müller. Am Samstag (9. März, 13 Uhr) tritt der SC Paderborn in der Veltins-Arena an. Die Ostwestfalen liegen als Tabellensechster lediglich drei Punkte hinter Relegationsrang drei. „Wir können den Moment kurz genießen, müssen aber gleichzeitig demütig bleiben“, betonte daher auch der Mann mit der Trikotnummer 32. „Ab Montag zählt nur noch Paderborn, da fragt keiner mehr nach St. Pauli.“

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