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Karaman schießt Schalke zum Sieg – 1:0 im Keller-Duell gegen Braunschweig

Kenan Karaman
Foto: Getty Images

Aufatmen auf Schalke: Im Keller-Duell gegen Eintracht Braunschweig setzte sich der Revierklub verdient mit 1:0 (0:0) durch. Für den Treffer des Tages sorgte Karaman in der 61. Minute. Damit gelang Königsblau der erste Sieg im neuen Jahr.


Geraerts warf nach dem 1:4 in Kaiserslautern die Rotationsmaschine an. Auf gleich sechs Positionen änderte der S04-Trainer seine Startelf. Ins Team rückten Müller, Matriciani, Kamiński, Schallenberg, Idrizi und Churlinov. Für Fährmann, Baumgartl, Mohr und Topp blieben nur Plätze auf der Bank, während Brunner (Gelbsperre) und Tempelmann (aus Leistungsgründen) überhaupt nicht dabei waren. Neuzugang Soppy stand erstmals im Kader.

Die Braunschweiger starteten eher abwartend und überließen den Gastgebern den Ball. Sie versuchten, mit langen Pässen ihre schnellen Außenspieler einzusetzen und hinter die Viererkette der Schalker zu kommen. Dies gelang ihnen nach einer Viertelstunde, als Philippe auf dem linken Flügel davonzog. In der Mitte lauerte Gómez, doch Murkin fing die Hereingabe im letzten Moment ab und klärte zur Ecke.

Auf der Gegenseite bot sich Kamiński in der 20. Minute nach einem Eckstoß von Seguin die Chance zur Führung. Doch Hoffmann fischte den Kopfball des Innenverteidigers aus dem Winkel. Pech für Königsblau nach 34 Minuten. Matriciani eroberte auf rechts den Ball und setzte Churlinov ein. Der Außenstürmer passte auf Karaman, der das Leder mit links an die Unterkante der Latte knallte. Von dort sprang der Ball ins Feld zurück.

Matricianis Flanke in der Nachspielzeit geriet länger und länger. Doch Hoffmann streckte sich und verhinderte das 1:0 für S04 (45.+1). Mit dem torlosen Unentschieden ging es in die Pause. Schalke mit mehr Spielanteilen und den besseren Chancen. Allerdings fehlte der Geraerts-Elf häufig das Tempo, um für Gefahr zu sorgen.

Karaman zielt genau

Personell unverändert begann der zweite Durchgang, in dem die Schalker gleich loslegten. Doch Terodde rutschte nach einer Hereingabe von Karaman im Strafraum weg und traf Ivanov mit seinem Schuss im Gesicht (46.). Die Knappen hatten drei Minuten später Glück, als Kaufmann vollkommen freistehend im Sechzehner bei seiner Direktabnahmen das Spielgerät nicht richtig traf.

In der 61. Minute war es dann so weit. Karaman zog in Richtung Tor, verlud noch Bičakčić und schob rechts unten zum 1:0 ein. Hoffmann kam mit der Hand noch an den Ball, konnte den Einschlag aber nicht verhindern.

Die Niedersachsen suchten nun verstärkt das Spiel nach vorne und brachten mit Ujah einen weiteren Stürmer. Für Entlastung sorgte Schalke durch Idrizi, dessen Schuss aus 20 Metern aber von Hoffmann entschärft wurde (82.). Die Hausherren bekamen nun eine Menge Arbeit. Doch Braunschweig kam nicht durch.

Der eingewechselte Lasme ließ eine gute Kontergelegenheit liegen (90.+3). Dann war Schluss und die drei Punkte für Schalke unter Dach und Fach.

Fazit: Schalke erkämpfte sich den Sieg mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Lange Zeit kontrollierten die Gastgeber die Partie, ließen sich in der Schlussphase aber in die eigene Hälfte drängen. Karaman sorgte nicht nur wegen seines Treffers immer wieder für Gefahr. Der Wechsel im Tor zahlte sich aus, denn Müller erwies sich als sicherer Rückhalt. Braunschweig entwickelte in der Offensive zu wenig Durchschlagskraft und verlor erstmals nach vier Siegen in Serie.

S04: Müller – Matriciani, Kalas, Kamiński, Murkin – Schallenberg – Seguin, Idrizi (83. Latza) – Karaman (90.+1 Lasme), Churlinov (62. Mohr) – Terodde (62. Topp)

Eintracht: Hoffmann – Ivanov, Bičakčić, Kuruçay (87. Griesbeck) – Rittmüller, Krauße (77. Ujah), Donkor – Kaufmann, Tauer (67. Helgason) – Philippe (87. Sané), Gómez (67. Krüger)

Tor: 1:0 Karaman (61.)

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Christian Peter

Laut Bild war Tönnies heute bereits in Gelsenkirchen und geht nun in die Offensive . Hefer und Tillmann sollen gehen. Drücken wir die Daumen das Tönnies wieder zurück kommt.

Der ahnungslose

Auch wenn die aktuell verantwortlichen nicht die größte Expertise im Fußballgeschäft nachweisen können, so glaube ich aber dass die grade mehr und wegweisendere Erfahrung sammeln können als in einer anderen Position.
Man sollte m. M. N die Saison mit denen zuende bringen und am Ende hoffentlich den klassenerhalt schaffen. Ct wird in der kurzen Zeit das Ruder auch nicht mehr rumreißen können. Nach der Saison muss sich aber zwingend zusammengesetzt werden und es muss jeder Stein umgedreht werden…

Taubenstecher

Hier geht es um ein sehr entscheidenden Faktor .Hefer und Tillmann verhalten sich schwer vereinsschädigent ,alle Hauptsponsoren verlangen den Rücktritt so schnell es geht !

Der ahnungslose

Mag sein. Aber die dadurch entstehende Unruhe ist noch gefährlicher

Mikhaylischenko

Für die andauernde Unruhe ist einzig und allein die unbelehrbare Vereinsführung schuld.

Der ahnungslose

Trotzdem sollte der Wechsel wenn nach der Saison vollzogen werden. Wenn sich jetzt gar keiner mehr Verantwortlich fühlt stürzen wir ab

Emola

Genau, alles andere würde noch mehr Unruhe reinbringen. Etwas, was wir im Moment überhaupt nicht brauchen können

WolleaufSchalke

Was ist das für eine Logik? Wenn etwas falsch oder nicht gut ist muss man es sofort beenden. Ist doch kein Kindergarten

Der ahnungslose

Ein abrupter Wechsel der gesamten vereinsführung ist aber keineswegs zielführend.

Der ahnungslose

Außerdem ist der Verkauf der Vermarktung fast schon abgeschlossen

Dreckmann

Hast Du AIDS ??

Dreckmann

Komm ich lutsch dir ein

Der ahnungslose

Vielleicht ein anderes Mal 😂😂😂

Der ahnungslose

Hauptsache Polter sitzt bislang nur auf der Bank 😂😂😂

Adolfso

Der Türke ist in klein Istanbul GE HBF nicht alleine dort spricht keiner mehr deutsch.

WolleaufSchalke

Was bist Du denn für einer?

Der ahnungslose

Ein ewig gestriger der hoffentlich irgendwo Hilfe bekommt…

WolleaufSchalke

Hilfe? Bestimmt nicht! Nicht von mir. Asozial der Typ.

Der ahnungslose

Auch für solche gibt es Hilfe

Gregor

Kein einziger Kommentar geht auf das Spiel ein!! Wir können froh sein, dass wir heute gewonnen haben –
bei so viel unnützer Laberei.