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Offiziell: Karel Geraerts als neuer Schalke-Trainer vorgestellt

Karel Geraerts
Foto: FC Schalke 04

Karel Geraerts ist da. Der 41 Jahre alte Belgier ist neuer Chef-Trainer des FC Schalke 04. Das gaben Sportvorstand Peter Knäbel (57) und Sportdirektor André Hechelmann (39) auf einer Pressekonferenz am Montagmittag bekannt. Geraerts unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2025. Er ist damit Nachfolger von Thomas Reis, der am 27. September 2023 freigestellt wurde.


Auf den 41-Jährigen wartet eine schwere Aufgabe. Nach drei Niederlagen in Serie sind die Königsblauen auf Relegationsrang 16 abgerutscht. Auch Interims-Coach Matthias Kreutzer (40) konnte den Absturz nicht stoppen. Geraerts war seit seinem Ausscheiden bei Union Saint-Gilloise im vergangenen Sommer ohne Verein.

Sportvorstand Knäbel bezeichnete den neuen Chef an der Seitenlinie als „Wunschlösung“. Aufsichtsratsmitglied Youri Mulder (54) habe einen maßgeblichen Einfluss bei der Entscheidung ausgeübt. „Nach dem ersten Treffen stand für uns fest, dass Karel Geraerts genau die Kriterien erfüllt, die wir uns für einen Schalker Chef-Trainer wünschen“, erklärte Knäbel.

„Unheimlich Lust auf diese Herausforderung“

Auch Sportdirektor Hechelmann zeigte sich begeistert von dem neuen Coach, der die Königsblauen aus dem Keller der 2. Bundesliga führen soll. „Er war perfekt vorbereitet, hat uns Analysen präsentiert, wie er fußballerisch Lösungen sucht und findet. Er hat einen klaren Spielansatz, sein Stil ist intensiv, zielgerichtet, effizient“, betonte der 39-Jährige.

Mit Geraerts habe der Revierklub „einen Trainer gefunden, der eine neue Spielidee für unsere Mannschaft hat und darauf brennt, diese gemeinsam mit dem gesamten Team umzusetzen“. Dies habe er „bei Royale Union Saint-Gilloise eindrucksvoll bewiesen“. Geraerts selbst bekundete, „unheimlich Lust auf diese Herausforderung“ zu haben. Nun wolle er die Länderspielpause nutzen, um sich möglichst schnell auf Schalke einzuleben und intensiv mit der Mannschaft zu arbeiten“.

In der vergangenen Spielzeit führte der 20-malige Nationalspieler den Traditionsverein auf Rang drei in der Jupiler Pro League sowie in das Viertelfinale der Europa League. Dort folgte das Aus gegen Bayer Leverkusen (1:1, 1:4). Obgleich der 41-Jährige mit Saint-Gilloise fast die Meisterschaft gewann, trennten sich die Wege von Klub und Trainer nach der Saison. USG bot Geraerts einen neuen Vertrag inklusive Gehaltserhöhung an. Der Ex-Profi von Standard Lüttich und FC Brügge lehnte die Offerte jedoch ab und verkündete für 2024 seinen Abschied. Saint-Gilloise zog daraufhin die Notbremse und entließ den Fußballlehrer sofort.

Nun soll Geraerts den FC Schalke 04 retten.

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schalkemann_48

Wer immer noch der Meinung ist, dass die Reis Entlassung ein Fehler war, sollte mal überlegen, dass alle Spieler, die nicht gehalten wurden und die Spieler, die geholt worden sind, sehr eng mit dem Trainer abgestimmt waren! Wenn der Kader also falsch zusammengestellt wurde, hat gerade der Trainer einen Hauptanteil an der Misere!

Gregor

Danke an schalkemann_48
Das ist zu 100% auch meine Meinung
und ich bin froh, hiermit nicht mehr
alleine zu argumentieren.

Der ahnungslose

Aber aber aber der war doch so ein Kumpeltyp, einer ausm pott, ein kerniger typ. Das ist es doch was die Ultras sehen wollen. Wenn die Ergebnisse stimmen sollten dann können sie doch gar keine Sau mehr durchs Dorf treiben…