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Zu hartes Training? Thomas Reis wehrt sich gegen Kritik

Thomas Reis
Foto: Getty Images

Auf Thomas Reis prasselt derzeit viel ein. Der Chef-Coach des FC Schalke 04 steht wegen seines Trainings in der Kritik, die Berater seiner Torhüter zoffen sich – und seine Mannschaft holte bislang nur drei Punkte. „Dass ich nicht begeistert bin, ist ja klar“, bekräftigt der 49-Jährige.


„Die letzten beiden Spiele waren nicht unser Anspruch“, stellt er auf der Pressekonferenz am Donnerstag fest. Doch Reis hofft schon gegen SV Wehen Wiesbaden (2. September, 13 Uhr) auf Besserung. „Wir arbeiten immer daran.“ Der Chef-Coach fordert: „Wir müssen uns stabilisieren.“

Nicht nur die Mannschaft steht aufgrund ihrer Leistungen in der Kritik, auch Reis selbst wird mit Vorwürfen konfrontiert. Der Ex-Profi wehrt sich: „Ich kann behaupten, dass meine Steuerung sehr, sehr gut ist. Ich steuere seit Jahren so, wir sind nicht im Wald, wir haben ein gutes System. Es gibt immer unterschiedliche Gründe, warum es Verletzungen gibt. Es ist immer schwer, eine einzelne Ursache zu finden. Wir sind dran. Ich habe noch nicht eine Rückmeldung, dass wir weniger trainieren sollen.“

„Ein paar Kilos sind drauf gekommen“

Zur Unzeit kommt für die Königsblauen die Kritik von Stefan Backs. Der Berater von Torhüter Ralf Fährmann (34) monierte den angeblich unfairen Umgang mit seinem Klienten. Dazu erklärt Reis: „Unruhig macht mich das nicht, ich kenne die Person nicht. Ich habe noch nicht einmal mit ihr gesprochen. Ich war immer im Austausch mit Ralle, der Spieler war informiert. Wenn man es medial macht, dann ist das schade. Mich soll es nicht weiter interessieren.“ Marius Müller (30), der Fährmann als Nummer eins abgelöst hat, sei „sehr stabil“, betont der 49-Jährige. Der Schlussmann werde „auch diese Situation meistern“.

In den vergangenen Tagen verpflichtete Schalke 04 gleich zwei neue Abwehrspieler. Tomáš Kalas (30) kam für die Innenverteidigung, Derry John Murkin (24) für die linke Seite. Reis ist zufrieden: „Wir sind überall doppelt besetzt, das war mir wichtig.“ Ausgeschlossen sind weitere Transfers zwar nicht, aber „Stand jetzt ist erst mal nichts weiter geplant“.

Spuren haben die letzten Monate bei Reis allerdings schon hinterlassen. „Ein paar Kilos sind drauf gekommen, vielleicht durch den Stress. Ich weiß, dass die Geduld irgendwann aufhören kann. So lange ich noch atmen kann, bin ich beruhigt.“

 

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