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Schalkes WM-Fahrer Maya Yoshida: So will Japan gegen Deutschland spielen

Maya Yoshida
Foto: Getty Images

Auf Maya Yoshida wartet am Mittwoch eine Menge Arbeit. Der einzige WM-Teilnehmer des FC Schalke 04 trifft am Mittwoch (14 Uhr) mit der japanischen Nationalmannschaft im ersten Gruppenspiel auf Deutschland. Der 34-Jährige wird nicht nur die Innenverteidigung organisieren, sondern seine Mannschaft auch als Kapitän aufs Feld führen.


An der Seite von Yoshida wird nach aktuellem Stand der Ex-Schalker Ko Itakura die Abwehrzentrale besetzen. Der 25 Jahre alte Mönchengladbacher hat seinen Innenbandanriss im Knie auskuriert und soll nach Angaben von Nationaltrainer Hajime Moriyasu (54) auflaufen.

Auf der Website des japanischen Fußballverbandes JFA (Japan Football Association) beschreibt Yoshida die gegenwärtige Stimmung bei den „Samurai Blue“: „Wir fühlen uns im Moment ruhig, bauen aber allmählich Spannung auf.“ Seit das Team in Katar eingetroffen ist, ernähre man sich gesund und angemessen, habe erholsamen Schlaf und genieße aufmerksame Pflege, erzählt der Routinier mit der Erfahrung von 122 A-Länderspielen. Allmählich sei im Training die Intensität erhöht worden, um sich auf das Duell gegen die DFB-Auswahl vorzubereiten.

„Als Team auf eine Wellenlänge kommen“

In der Vorbereitung auf das Turnier verlor Japan ein Testmatch gegen Kanada, das ebenfalls bei der WM antritt, mit 1:2. In der Partie fehlten noch einige Stammkräfte. „Aber ich bin mir sicher, dass sie das Spiel gesehen haben. Es ist definitiv wichtig für uns, als Team auf eine Wellenlänge zu kommen“, sagt Yoshida.

Bislang trafen Deutschland und Japan zweimal aufeinander. 2004 sorgten Miroslav Klose (2) und Michael Ballack in Yokohama für einen 3:0-Erfolg für die Mannschaft von Jürgen Klinsmann. Zwei Jahre später trennte man sich in Leverkusen mit 2:2. Der ehemalige Hamburger und Frankfurter Naohiro Takahara brachte Japan mit einem Doppelschlag in Führung. Klose und Bastian Schweinsteiger trafen noch zum Ausgleich.

Um den ersten Sieg gegen den viermaligen Weltmeister einzufahren, werde das japanische Team seine „Herangehensweise an das Spiel schärfen“, betont Yoshida. Vorher werden Trainer und Mannschaft „diskutieren, was wir gegen Deutschland tun werden“. Anschließend werde man den „allgemeinen Plan verfeinern“, sich entscheiden, „wo wir Druck ausüben und wie wir in Ballbesitz kommen“.

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