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Statistiken, Daten, Infos – Alles Wichtige zu Schalke 04 vs. SC Freiburg

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Foto: imago images

Lang ist es her. Am 29. Dezember 2011 übernahm Christian Streich beim SC Freiburg das Amt des Chef-Trainers. Er führte die Breisgauer in die Europa League, in das DFB-Pokal-Finale, stieg mit ihnen ab und gleich wieder auf. Seit fast elf Jahren coacht er den Sport-Club, der mit dieser Konstanz das genaue Gegenteil des FC Schalke 04 ist.


Als Streich in Freiburg Chef wurde, leitete Huub Stevens zum zweiten Mal das Training der S04-Profis. Ihm folgten u. a. Jens Keller, Roberto Di Matteo, André Breitenreiter, Domenico Tedesco und nun Thomas Reis. Die Liste umfasst mit allen Interimslösungen 14 Namen. Stevens taucht gleich dreimal dort auf.

Einen nationalen Titel haben die Breisgauer jedoch – anders als der FC Schalke 04 – nicht aufzuweisen, geschweige denn einen internationalen. Als beste Platzierung in der Bundesliga steht bei ihnen Rang drei in der Saison 1994/95 zu Buche. Im DFB-Pokal erreichten sie 2022 erstmals das Finale, das sie jedoch nach Elfmeterschießen gegen RB Leipzig verloren. Während Königsblau zu den 16 Gründungsmitgliedern der Bundesliga zählt, tauchte der Sport-Club erstmals im Jahre 1993 in der höchsten deutschen Spielklasse auf, und zwar unter dem damaligen Trainer Volker Finke.

Ötigheim, Rheinfelden, Durmersheim

Als die Bundesliga 1963 in ihre erste Saison startete, tummelte sich der SC Freiburg in der drittklassigen Amateurliga Südbaden. Am Ende der Spielzeit 1963/64 belegte der Verein dort lediglich den vorletzten Rang und durfte als 15. dennoch in der Liga bleiben – hinter solchen Klubs wie dem FV 1919 Ötigheim, dem 1. FC Rheinfelden oder auch Phönix Durmersheim.

Der Sport-Club stand viele lange Jahre im Schatten des Lokalrivalen Freiburger FC, der 1907 Deutscher Meister wurde und 1969 in der Aufstiegsrunde zur Bundesliga nur knapp scheiterte. Doch diese Zeiten sind lange vorüber. Der SC hat sich zu einem Europapokalteilnehmer gewandelt, während der FFC in der Fünftklassigkeit verschwunden ist.

Die Bundesligabilanz zwischen Schalke 04 und dem SC Freiburg ist nahezu ausgeglichen. Die Breisgauer führen mit 17:16-Siegen, neun Duelle endeten unentschieden. Dreimal setzte sich Königsblau auf heimischem Grund mit 3:0 durch (1995/96, 2001/02, 2003/04). Den höchsten Erfolg verzeichneten die Knappen jedoch in der 2. Bundesliga. Am 29. Oktober 1983 fegten sie die Gäste vor 13.000 Zuschauern mit 6:0 aus dem Parkstadion. Manfred Drexler und Michael Opitz trafen jeweils zweimal, die restlichen Treffer steuerten Bernard Dietz und Hubert Clute-Simon bei.

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