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Die Spannung steigt – Das sagt Schalkes Trainer Frank Kramer vor dem Revierderby

Frank Kramer
Foto: Getty Images

Am Samstag ist es endlich wieder so weit: Im Revierderby treffen der FC Schalke 04 und Borussia Dortmund aufeinander (17. September, 15.30 Uhr). Zum mittlerweile 99. Mal in der Bundesliga. Auch wenn der BVB als großer Favorit gilt, sieht Schalkes Trainer Frank Kramer (50) sein Team nicht chancenlos. Er fordert ein mutiges Auftreten seiner Elf.


Exakt ein Jahr, sechs Monate und 28 Tage werden es am kommenden Samstag sein, dass sich beide Teams im Fußball-Oberhaus gegenüberstanden. Um zu bestehen, müssten seine Spieler alles geben, konstatiert Kramer. Auf der S04-Website formuliert er die Anforderungen, die er an sie stellt: „Entscheidend ist, dass wir total fokussiert auf das Spiel sind. Wir wollen diese Emotionalität aufnehmen und in positive Energie auf dem Platz umwandeln. Diese positive Energie werden wir auch benötigen, um gegen einen starken Gegner ein gutes Spiel zu machen.“

Auch für einen erfahrenen Coach wie den Schalker Chef-Trainer ist das Match in Dortmund nichts Alltägliches: „Wir sehen dieses Spiel nicht als Routine, sondern freuen uns extrem auf das Derby und wollen es rocken.“ Verzichten muss er dabei sowohl auf Marcin Kaminski (30), der aufgrund einer Glasschnittwunde an der Wade ausfällt, als auch auf Cédric Brunner (28), der sich weiterhin mit muskulären Problemen plagt.

„Leidenschaft, Leidensfähigkeit, Entschlossenheit“

Welche elf Knappen am kommenden Wochenende die Festung Westfalenstadion erstürmen sollen, möchte der gebürtige Schwabe noch nicht preisgeben. „Ich denke, es ist verständlich, dass ich noch nicht mit der Aufstellung herausrücke“, erzählt er lächelnd. Doch eines verrät er letztlich doch: „Jeder, der in der Startelf steht, wird alles reinwerfen.“

Der 50 Jahre alte Übungsleiter verlangt von seinen Profis, dass sie „mutig auftreten und 90 Minuten lang aktiv sind“. Er verweist auf die „schnellen und beweglichen Spieler“ des BVB. Um sie zu stoppen, müsse seine Mannschaft „im Zentrum wuchtig und aggressiv dagegenhalten“. Ergänzend führt er aus: „Wir müssen auch selbst unsere Chancen suchen und eine Menge Bereitschaft mitbringen. Wir werden alles brauchen: Leidenschaft, Leidensfähigkeit, Entschlossenheit.“

Im Ruhrpottduell setzt Kramer zudem auf die zahlreichen Schalker Anhänger: „Wir wissen, dass viele unserer Fans im Stadion sind und uns lautstark anfeuern werden. Das müssen wir aufnehmen und alles, was vom Gegner kommt, als Herausforderung und Ansporn sehen.“

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