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Jackson Muleka ein Thema auf Schalke? – Starke Trefferquote in der Türkei

Jackson Muleka
Foto: Getty Images

Mit Ko Itakura, der vermutlich in Deutschland bleiben wird und den jüngsten Meldungen zufolge bei Borussia Mönchengladbach anheuern könnte, und dem zumindest zunächst zum VfB Stuttgart zurückkehrenden Darko Churlinov muss der FC Schalke 04 zwei Leihspieler ziehen lassen, die ihren Anteil am Aufstieg hatten.

Die Lücken, die der japanische Innenverteidiger und der nordmazedonische Offensiv-Allrounder reißen, wieder zu schließen, ist indes nicht die einzige Aufgabe die Sportdirektor Rouven Schröder noch zu erledigen hat. So hält S04 bekanntlich auch noch Ausschau nach einem Mittelstürmer, der neben Simon Terodde stürmen kann, den 34 Jahre alten Routinier gegebenenfalls aber auch ersetzen oder verdrängen könnte.

Mit Ui-jo Hwang (Girondins Bordeaux), Zeki Amdouni (FC Lausanne-Sport) und Ayase Ueda (Kashima Antlers) machten in den vergangenen Tagen in diesem Zusammenhang zwar mehrere Namen von Angreifern die Runde um die Veltins-Arena, doch konkret geworden ist bis dato keines dieser Gerüchte. Die belgische Tageszeitung „le soir“ bringt derweil einen weiteren Kandidaten ins Gespräch und vermeldet auch ein Schalker Interesse an Jackson Muleka.

Ausbeute auch in Lüttich ansprechend

Der zwölffache Nationalspieler der Demokratischen Republik Kongo (drei Tore) war in der Rückrunde der abgelaufenen Saison von Standard Lüttich an Kasimpasa Istanbul verliehen und trug mit zwölf Toren sowie fünf Vorlagen in 14 Einsätzen in der Süper Lig maßgeblich dazu bei, dass der Klassenerhalt vorzeitig perfekt gemacht werden konnte. Zuvor hatte der im Sommer 2020 von TP Mazembe aus seiner Heimat nach Lüttich gewechselte Muleka in 54 Pflichtspielen für Lüttich immerhin 15 Tore erzielt und vier weitere vorbereitet.

Neben Schalke sollen sich auch der VfB Stuttgart, der FC Toulouse sowie die Istanbuler Großklubs Besiktas und Galatasaray für den 22-Jährigen interessieren. Vor allem aber möchte Kasimpasa seinen bisherigen Leihspieler unbedingt halten und soll dafür zur Zahlung einer Ablöse bis drei Millionen Euro bereit sein. Offen ist allerdings noch, ob Standard Lüttich den noch bis 2024 unter Vertrag stehenden Angreifer nach dessen sehr positiver Entwicklung überhaupt abgeben möchte.