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Rabbi Matondo nach Schottland? – Celtic und Rangers zeigen Interesse

Rabbi Matondo
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Cercle Brügge hätte den in der vergangenen Saison vom FC Schalke 04 ausgeliehenen Rabbi Matondo nach eigenen Angaben grundsätzlich gerne längerfristig gehalten, doch weil sich der belgische Erstligist mit dem walisischen Nationalspieler nicht auf eine weitere Zusammenarbeit einigen konnte, wurde darauf verzichtet, die mit S04 ausgehandelte Kaufoption mit einer auf 3,5 Millionen Euro festgeschriebenen Ablöse zu ziehen.

Matondo steht somit ab dem 1. Juli und noch bis zum 30. Juni 2023 wieder auf Schalke unter Vertrag, spielt in den sportlichen Planungen allerdings keine große Rolle mehr. Vielmehr würden die Königsblauen den 21-Jährigen, der Anfang 2019 für stattliche neun Millionen Euro und als großer Hoffnungsträger von Manchester City verpflichtet wurde, gerne so schnell wie möglich von der Gehaltsliste streichen.

Matondo überzeugt in Belgien

Mit zehn Toren und zwei Vorlagen in 27 Pflichtspielen für Cercle Brügge hat sich Matondo durchaus auch für andere Vereine interessant gemacht. Und wie der „Guardian“ nun berichtet, könnte der Weg des Offensivspielers zurück auf die Insel führen. Denn dem Blatt zufolge sollen gleich beide Klubs aus Glasgow, sowohl die Rangers als auch Celtic, ein Auge auf Matondo geworfen haben.

Offen ist allerdings, zu welchen Konditionen ein Wechsel Matondos, dessen 2023 endender Vertrag keine erneute Ausleihe erlaubt, über die Bühne gehen könnte. Die 3,5 Millionen Euro, die Cercle Brügge hätte bezahlen müssen, wäre gemessen an der eigenen Investition vor dreieinhalb Jahren zwar verbunden mit einem deutlichen Verlust, täten der klammen Schalker Kasse aber dennoch gut. Denkbar aber, dass sich S04 mit weniger zufrieden geben muss.