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Nach Thomas Letsch auch Daniel Farke kein Trainer-Kandidat für Schalke mehr

Daniel Farke
Foto: IMAGO

Der Ball ruht im deutschen Fußball, doch hinter den Kulissen wird allerorten so fleißig gearbeitet wie sonst nie. Denn es geht darum, die Kader für die neue Saison zusammenzustellen und im Falle des FC Schalke 04 ganz besonders darum, einen neuen Cheftrainer zu finden. Aus der Liste der möglich Kandidaten dafür dürfen nun aber zwei Namen getrost gestrichen werden.

Nach der Nachricht, dass Thomas Letsch nicht mehr für den Posten als Trainer auf Schalke infrage kommt, wurde jetzt nälmich bekannt, dass es auch Daniel Farke nicht werden wird.

Erstaunlicherweise ist es rund um das „neue“ Schalke sehr ruhig, was halbwegs von Interna befeuerte Spekulationen um Kandidaten für das Traineramt angeht. Die beiden zuvor genannten wurden aber tatsächlich kolportiert, wobei der letzte Kontakt mit Thomas Letsch wohl im letzten Winter stattfand. Seitdem habe es keinen Kontakt mehr gegeben, wird im verlinkten Beitrag festgestellt.

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Premier-League-erfahrener Farke kommt nicht zu Schalke

Nun wird es auch Daniel Farke nicht. Der frühere Trainer der II. Mannschaft von Borussia Dortmund trainert von 2017 bis 2021 Norwich City in der englischen Premier League und Championship. Zuletzt stand er bei FK Krasnodar in Russland unter Vertrag. Obwohl Russland die Ukraine völkerrechtswidrig überfiel, blieb Farke anders als die meisten seiner Trainerkollegen aus dem Ausland in Russland. Zu einem Spiel als Trainer mit FK Krasnodar kam es dennoch nicht, bevor er nun doch den Vertrag auflöste. Damit wäre der 45-Jährige frei gewesen, das Traineramt beim FC Schalke 04 zu übernehmen.

Nun stellte ein Sportreporter aber bei Twitter klar, dass Farke auf keinen Fall zum FC Schalke 04 kommen werde. Offenbar hatte dieser Kontakt zu Farke und war auch legitimiert, dessen negative Antwort öffentlich zu machen.

Mit dem Ende der Spekulationen um Daniel Farke ist nun auch der letzte der wenigen Namen von Trainern, die rund um den FC Schalke 04 zirkulierten, Geschichte. Von nun an tappt die Öffentlichkeit im Dunkeln, bei wem Schalkes Sportdirektor Rouven Schröder grade vorfühlt, wen er im Auge hat. Es wird also ziemlich sicher eine Überraschung für die Öffentlichkeit werden, wenn der neue Trainer denn feststeht und publik gemacht werden wird.