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Neu gegründetes Schalker Frauenteam steigt in Bezirksliga auf

Schalke 04
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Fast ein wenig unbemerkt hat auch der FC Schalke 04 sich nun in den Frauenfußball gewagt. Nachdem die erste Saison beider Frauenteams, die der Club nun führt, noch wegen Corona abgebrochen werden musste. Hat nun „Schalke I“ den Aufstieg aus der Kreisliga in die Bezirksliga geschafft.

Team „Blau“ und Team „Weiß“ werden die beiden Mannschaften auch genannt, die in ihrer Premierensaison beide noch in derselben Kreisliga im Raum Gelsenkirchen kickten. Diese erste Saison schloss Team Blau nun mit dem Meistertitel und dem damit verbundenen .

Dabei kam das Team auf die fabelhafte Bilanz von 18 Siegen aus 20 Spielen. Und doch dauerte es dabei bis zum letzten Spieltag, ehe man endgültig die Tabellenspitze eroberte. Dabei verdrängte man: Team Weiß oder auch FC Schalke 04 II vom Aufstiegsplatz. Besser hätte es kaum laufen können, auch wenn das durchaus in dieser Form zu erwarten war. Denn für den großen FC Schalke 04 spielen zu dürfen und gar auf dessen Vereinsgelände neben den Profis der Männern trainieren zu dürfen, war für sogar für so manche Spielerin mit Erfahrung in der Regionalliga so reizvoll, dass sie freiwillig in die Kreisliga gingen.

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Frauenfußball beim FC Schalke 04 erfolgreich gestartet

Zusammengestellt worden waren die beiden Teams bei einer Sichtung nach einem Aufruf, sich beim FC Schalke für die neu zu gründenden Frauenteams vorzustellen. Über 300 Spielerinnen folgten dem Aufruf, viele davon aus ganz Deutschland. Man entschied sich dennoch dazu, vornehmlich Spielerinnen aus der Region zu wählen. Gleichwohl betont man beim FC Schalke, dass man den Spielerinnen weder Geld zahlt noch aktiv Spielerinnen von anderen Clubs aus der Region angesprochen habe. Das war aber offenbar nicht nötig, denn natürlich besitzt der Club nicht zuletzt unter aktiven Spielerinnen und Spielern eine immense Strahlkraft.

Natürlich ist die Freude im Club groß. Das Ziel Bundesliga hat man dennoch nicht für seine Frauenmannschaft(en) ausgegeben. Denn in erster Linie gehe es darum, den Sport in der Region zu fördern, und nicht in die Elite Fußballdeutschlands vorzustoßen. Nun tritt man in der nächsten Saison also eine Klasse höher an, eben in der Bezirksliga. Auch hier dürfte großer Erfolg vorprogrammiert sein.