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Welche Positionen sollte Schalke nach dem Aufstieg umbesetzen?

Rouven Schröder
Foto: imago images

Schalke 04 hat den Aufstieg in die Bundesliga geschafft. Mit diesem Sieg sind sowohl den Fans als auch den Spielern mehrere Steine vom Herzen gefallen. Doch nun ist es an der Zeit, sich mit der Zukunft des Vereins zu beschäftigen. Denn wenn die Schalker nicht gleich wieder aus der 1. Bundesliga absteigen wollen, muss im Kader einiges passieren. Wir haben uns angesehen, wo die Mannschaft noch Verstärkung braucht und nehmen mögliche Transfers genauer unter die Lupe.

Schalke überzeugt mit starker Defensive

Die gute Nachricht ist, dass die Defensive der Schalker sich im Vergleich mit anderen Teams nicht zu verstecken braucht. In der abgelaufenen Saison kassierte die Mannschaft die drittwenigsten Gegentore in der 2. Liga. In der 1. Bundesliga wird dies natürlich etwas schwieriger. Man kann im Grunde darauf wetten, dass Schalke in der kommenden Saison mehr Gegentore kassieren wird, als in der abgelaufenen. Wer sich die NJ Sportsbook Bonuses sichert, kann noch besser mit seiner Wette abstauben. Dennoch bleibt die Abwehr das kleinste Problem der Schalker.

Marius Lode, Marcin Kaminski und Ko Itakura werden wohl auch in der kommenden Spielzeit die Innenverteidigung bilden. Bei Itakura sind die Details noch nicht geklärt, aber Schalke wird wohl die Kaufoption ziehen und 4,5 Millionen Euro für den Japaner bezahlen. Der 25-Jährige war ein zentraler Bestandteil der Erfolgsmannschaft. Aus diesem Grund sollte Schalke alles daransetzen, den Innenverteidiger zu halten.

Das Geld für die Verpflichtung könnte aus dem Verkauf von Malick Thiaw und Ozan Kabak kommen. Wenn der Verein beide Spieler zu einem guten Preis abgeben kann, hat er bei der Kaderplanung in der Defensive eigentlich alles richtig gemacht. Mit Leo Greiml und Ibrahima Cisse hat sich Schalke 04 zwei 21-jährige Talente für die Abwehr gesichert, die die Tiefe des Kaders garantierten dürften.

Die Offensive ist zu abhängigen von wenigen Talenten

In der Offensive gibt es durchaus ein paar Bedenken, die adressiert werden sollten, um in Bundesliga zu bestehen. Simon Terodde, Rodrigo Zalazar und Marius Bülter sind nicht aus dem Team wegzudenken. Vor allem Zalazar wird in den kommenden Jahren eine wichtige Rolle auf Schalke spielen.

Doch es gibt ein Thema, das nicht jedem Schalke-Fan gefallen wird: die Causa Simon Terodde. Der talentierte Fußballer hat mit 29 Toren in 29 Spielen den FC Schalke 04 fast im Alleingang zum Aufstieg geschossen. Man kann durchaus behaupten, dass die Mannschaft extrem von den Leistungen des Stürmers abhängig ist. Das Problem daran? Terodde konnte in der Vergangenheit bei seinen Erstligaauftritten nicht unbedingt überzeugen. Es besteht Zweifel daran, dass sich diesmal etwas ändern wird.

Wenn Terodde in der 1. Liga auf wieder Hemmungen vor dem gegnerischen Tor hat, dann kann es für Schalke schnell in Richtung Tabellenkeller gehen. Das sollte vom Verein im Auge behalten und verhindert werden. Hinzu kommt, dass Terodde mittlerweile 34 Jahre alt ist. Und auch wenn Terodde zuletzt mit Verletzungen keine Probleme hatte, wird dies mit steigendem Alter nicht besser. Deshalb sollte man sich auf Schalke mit dem Thema beschäftigen und eine Alternative im Sturm in Betracht ziehen. Eine gute Wahl wäre ein junger Spieler, der hinter Terodde spielen und bei Bedarf die großen Fußstapfen von Terodde zumindest teilweise ausfüllen kann.

Auch der Flügel würde von Nachwuchstalenten profitieren

Neben einem zweiten Stürmer sollte Schalke auch auf den Flügeln nochmal nachlegen. Hier verdichten sich die Gerüchte, dass man bereits bei der ehemaligen Konkurrenz in der 2. Liga auf der Suche ist. Dabei scheinen die Verantwortlichen vor allem ein Auge auf Tobias Mohr geworfen zu haben. Der 26-Jährige war in Heidenheim mit sieben Toren und sieben Vorlagen ein Leistungsträger. Und Schalke könnte von den Fähigkeiten des Flügelspielers auch in der 1. Liga profitieren. Vor allem, weil Mohr aktuell ablösefrei zu haben ist.

Neben dem Kader selbst hängt die kommende Saison der Schalker auch davon ab, wer den Trainerposten übernimmt. Denn Mike Büskens wird in der kommenden Saison nicht als Cheftrainer auf Trainerbank zurückkehren. Und bisher ist noch nicht bekannt, wer neuer Trainer bei Schalke 04 wird. Die Trainerwahl ist die vielleicht wichtigste Entscheidung, die Schalke in den kommenden Wochen treffen muss. Mit einem neuen Verantwortlichen dürften auch die Erfolgsaussichten der nächsten Spielzeit steigen oder fallen. Ein Trainer, den sich viele auf Schalke wünschen, ist ein alter Bekannter – Andre Breitenreiter. Er war schon einmal für eine Saison in Gelsenkirchen Cheftrainer und konnte die Mannschaft damals in die Europa League führen.