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Neuer Geldregen? Zwei Ex-Schalker sollen PSG verlassen

Julian Draxler und Thilo Kehrer
Foto: IMAGO

Bislang ist es nicht offiziell bestätigt. Doch die seriöse französische Sportzeitung „L’Equipe“ berichtet, dass gleich zwei frühere Schalker bei PSG auf dem Abstellgleis stehen. Sie sollen den Club trotz laufender Verträge im Sommer verlassen. Wechselten sie innerhalb des Auslands, würde Schalke finanziell profitieren.

Es handelt sich bei den beiden früheren Mitgliedern der Knappenschmiede natürlich um Julian Draxler und Thilo Kehrer. Beide waren für beträchtliche Summen von PSG eingekauft worden. Anders als Julian Draxler, der über die Zwischenstation VfL Wolfsburg in der französischen Hauptstadt landete, war Thilo Kehrer 2018 von Schalke sogar direkt an PSG verkauft worden. Schon damals hatte S04 mit 37 Millionen Euro gut kassiert. Das könnte sich, wenn auch in deutlich bescheidenerem Umfang, nun wiederholen.

Denn sollten die beiden, auch schon häufige deutsche Nationalspieler PSG noch in diesem Sommer verlassen, würde eine Ablöse fällig. Und sollten diese Wechsel dann von Paris aus ins nichtdeutsche Ausland erfolgen, würde der FC Schalke 04 erneut mittels einer anteiligen Ausbildungsentschädigung profitieren.

Schluss für beide Schalker in Paris?

Doch zunächst einmal müssten zwei Dinge eintreten: Das Gerücht von „L’Equipe“ müsste sich bewahrheiten, dass Draxler und Kehrer tatsächlich bereits in diesem Sommer ihren jetzigen Verein verlassen sollen. Und dann müssten sich jeweils Interessenten finden, die nicht in Deutschland beheimatet sind.

Bei Julian Draxler sollen aber bereits drei deutsche Clubs ihr Interesse signalisiert haben. Neben Hertha BSC und Bayer Leverkusen soll dies pikanterweise auch der Erzrivale Borussia Dortmund sein. Zwar kam Draxler schon 24 mal in dieser Saison zum Einsatz. Dies aber nur ganz selten von Anfang an. Auch an Thilo Kehrer sollen einige deutsche, aber auch englische Clubs Interesse gezeigt haben. Bleibt für den FC Schalke zu hoffen, dass in beiden Fällen doch noch ein Wechsel, der nicht zurück nach Deutschland führt, möglich wird.

Dann gäbe es zwar keine riesigen Summen zu verdienen. Je nach Höhe der Ablöse allerdings durchaus Gelder, die der weiterhin klamme FC Schalke bestens gebrauchen könnte.