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Bernd Schröder nach turbulenten ersten Wochen schon emotional gepackt von Schalke 04

Bernd Schröder
Foto: IMAGO

Der neue Vorstandsvorsitzende des FC Schalke 04, Bernd Schröder, zeigt sich angetan von seinen ersten Wochen auf Schalke, so turbulent sie in vielen Aspekten auch gewesen sein mögen. Man habe bereits eine positive Entwicklung genommen. Zudem sei die Arbeit auf Schalke äußerst spannend.

Kein Vergleich also mit seiner vorherigen Station Bayer Leverkusen, wie Bernd Schröder selbst zugibt. Dort könne man „ruhiger arbeiten“, aber es gebe dort eben auch nicht solche Herausforderungen wie bei Schalke 04.

Er selbst nennt seine ersten Wochen beim Traditionsclub aus Gelsenkirchen einen „fulminanten Crashkurs“. Getan hat er dies im Interview mit dem hauseigenen Sender Schalke TV, aus dem Reviersport berichtet.

In die immer noch erst kurze Amtszeit von Bernd Schröder fielen immerhin so dramatische Ereignisse wie die Trennung vom langjährigen Hauptsponsor Gazprom, die Trennung von Trainer Dimitrios Grammozis sowie zuletzt die Ausgabe einer neuen Anleihe, um die Finanzen zu verbessern. Eigentlich hatte Schröder vorgehabt, sich erst einmal in Ruhe ein Bild von den Verhältnissen im Club zu verschaffen. Diesem Vorhaben machte die Realität schnell einen Strich durch die Rechnung. Rasche Entscheidungen waren in turbulenten Zeiten gefragt, vor denen sich Schröder dann aber auch nicht drückte.

Trennung von Gazprom und von Grammozis – viel los in Bernd Schröder neuem Job

All das habe aber dazu geführt, dass er in den erst etwa drei Monaten seiner Amtszeit vom FC Schalke 04 bereits emotional gepackt sei. Selbst seine Familie sei bereits mit dem Schalke-Virus infiziert. Seine Frau habe in den letzten Wochen so viele Spiele verfolgt, wie in all den Jahren davor nicht in so kurzer Zeit.

Die große Wucht, die in diesem Verein stecke, gelte es zu bündeln und in sinnvolle Bahnen zu lenken. Das sehe er als seine wichtigste Aufgabe an. Dafür wolle er auch noch präsenter sein, als er das eigentlich zunächst vorhatte. Dies wiederum aber nur dort, wo es erforderlich werde.

Ob man den Aufstieg schaffe oder diesen verfehle, mache für ihn aktuell keinen Unterschied. Auch im zweiten Fall werde man natürlich weiterarbeiten, wie er es jetzt schon dabei tut, sich mit kommenden Sponsoren auseinanderzusetzen bzw. mit aktuellen zu verlängern. Ob Liga 1 oder Liga 2, Schalke sei „so oder so grandios“, findet Bernd Schröder dann zuletzt auch noch.