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Auszeichnung für Schalke-Legende – Laureus Award für Gerald Asamoah

Gerald Asamoah
Foto: imago images

Die Laureus World Sports Awards zählen zu den wichtigsten Auszeichnungen im Sport. In diesem Jahr zählt auch ein Schalker zu den Preisträgern. Gerald Asmaoah (43), heute Teammanager bei Königsblau, erhielt den sogenannten „Oscar des Sports“ als einer der Protagonisten des Dokumentarfilms „Schwarze Adler“. Im Mittelpunkt des Streifens des Regisseurs Torsten Körner (56) stehen die Erfahrungen schwarzer und afrodeutscher Spielerinnen und Spieler im deutschen Fußball.

Asamoah freute sich sehr über die Auszeichnung mit dem „Laureus Athlete Advocate of the Year Award“. Er wertet ihn auch als Wertschätzung für den Kampf gegen Rassismus. Den Preis als „Anwalt für die Athleten“ erhielt der 43-Jährige im Rahmen der digitalen Preisverleihung im spanischen Sevilla. In seiner virtuellen Dankesrede bezog er alle am Film Beteiligten mit ein: „Ich bin sehr, sehr stolz, den Laureus Award im Namen meines gesamten Schwarze-Adler-Teams entgegenzunehmen. Es ist eine Ehre zu sehen, dass unsere Arbeit von den Menschen wertgeschätzt wird.“

„Hört niemals auf, gegen Rassismus zu kämpfen“

Die Dokumentation entstand im vergangenen Jahr. Dabei handelt es sich um eine Zusammenarbeit des Streaminganbieters Prime Video und des ZDF. Zu Wort kommen neben Asamoah weitere bekannte ehemalige und noch aktive Profis, darunter Otto Addo (46), Jimmy Hartwig (67), Steffi Jones (49) und Jordan Torunarigha (24, heute bei KAA Gent). „Schwarze Adler“ erhielt bereits den Deutschen Fernsehpreis und den Grimme-Preis.

Nach der Preisverleihung betonte Asamoah die Wichtigkeit des Kampfes gegen Rassismus: „Wir wissen, dass Rassismus allgegenwärtig ist und wir genau das ändern müssen! Ich hoffe, dass wir es schaffen können. Hört niemals auf, gegen Rassismus zu kämpfen!“

Weitere Preise gingen u. a. an:

  • Formel-1-Weltmeister Max Verstappen (24) als „Weltsportler des Jahres“
  • Leichtathletik-Olympiasiegerin Elaine Thompson-Herah (29) als „Weltsportlerin des Jahres“
  • Fußball-Europameister Italien als „Mannschaft des Jahres“
  • Robert Lewandowski (33) für eine besondere sportliche Leistung (neuer Torrekord in der Fußball-Bundesliga).