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Stimmen zum Sieg in Dresden: Mike Büskens sieht fußballerischen Steigerungsbedarf

Mike Büskens
Foto: IMAGO

Mit dem 2:1-Sieg bei Dynamo Dresden, dem ersten Erfolg überhaupt beim sächsischen Traditionsklub nach zuvor fünf Gastspielen und fünf NIederlagen, hat der FC Schalke 04 zumindest für eine Nacht Relegationsplatz drei erobert und zugleich den Rückstand auf den FC St. Pauli und Werder Bremen auf den direkten Aufstiegsrängen auf nur noch einen Zähler verkürzt.

Dennoch war Trainer Mike Büskens im Anschluss an die Partie keineswegs vollumfänglich zufrieden. „Wenn du hier mal gespielt hast, weißt du, dass Dynamo immer in der Lage ist, ein Tor zu schießen. Und wenn das fällt, ist das Publikum sofort wieder da und es wird ein harter Kampf. Den haben wir angenommen. Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis und mit der Leidenschaft, die wir an den Tag gelegt haben“, zeigte sich Büskens auf der vereinseigenen Webseite zwar über die gesamten 90 Minuten mit den Basics einverstanden, sah aber spielerisch viel Luft nach oben.

Büskens kritisiert das Spiel mit Ball

„Wir wissen aber auch, dass wir fußballerisch in den kommenden Spielen bessere Lösungen finden müssen“, bemängelte Büskens, der vor allem bis zum Führungstreffer kurz vor dem Pausenpfiff durch einen von Simon Terodde verwandelten Elfmeter viele spielerische Defizite verzeichnete: „Wir haben es in der ersten Halbzeit gegen den Ball solide gemacht, haben mit dem Ball aber kaum gute Lösungen gefunden. Wir waren sehr hektisch bei eigenem Ballbesitz, sodass wir, mit Ausnahme weniger Momente, kaum für Entlastung sorgen konnten.“

Am Ende freilich zählt das Ergebnis, mit dem S04 seine Aufstiegsambitionen unterstrichen hat. Damit auch an den letzten sechs Spieltagen die Resultate stimmen, fordert der diesmal erst 20 Minuten vor dem Ende eingewechselte Victor Palsson auch in den nächsten Wochen die passende Einstellung: „Jedes Spiel ist für uns ein Finale. Wir müssen auf dem Boden bleiben, fokussiert bleiben und uns auf die nächsten Spiele konzentrieren.“ Insbesondere deshalb, weil nun gegen den 1. FC Heidenheim, in Darmstadt und gegen Bremen drei Top-Spiele am Stück folgen.